ÖH zu FHK-Papier “Hochschulen neu denken”

Öffentliche Finanzierung braucht öffentliches Recht

wien (OTS) - In der heutigen Pressekonferenz der Fachhochschulenkonferenz (FHK) wurden vermeindlich zukunftsträchtige Ideen präsentiert, ein konkretes Konzept zur Umstrukturierung des Hochschulsektors fehlt allerdings nach wie vor. “Die vorgestellten vier Prinzipien nach welchen sich der Fächerabgleich richten soll, versuchen vor allem mit seichten Schlagworten zu beeindrucken, es mangelt aber an ausdifferenzierten Plänen.” so Lucia Grabetz vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.

“Hochschulen neu denken bedeutet eben nicht nur die gegebenen Umstände umzuschichten. Es bedarf eines Kulturwandels, der weit über simple strukturelle Maßnahmen hinaus gehen muss.” erklärt Grabetz. So muss bei einem Ausbau des FH-Sektors endlich die von der ÖH schon lange geforderte studienrechtliche Absicherung für FH-Studierende erarbeitet werden. Hier wird es notwendig sein, sich mit uns an einen Tisch zu setzen und über eine Novelle des FHStG zu sprechen. “Wer öffentlich finanziert wird, soll nach öffentlichem Recht agieren. Ein wirklich großer Wurf und damit eine Weiterentwicklung des Hochschulsektors wäre ein einheitliches Studienrecht über alle Sektoren.” fordert Grabetz nachdrücklich.

Rückfragen & Kontakt:

ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft
Sarah Schober
Pressesprecherin
sarah.schober@oeh.ac.at
https://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001