ORF III am Dienstag: „erLesen“ mit Zeruya Shalev, Jürgen Todenhöfer und Richard David Precht

Außerdem: „Die Habsburger“ in „Mythos Geschichte“, „Das Wien Museum“ in „Aus dem Rahmen“, Komödie „Schräge Bettgesellen“ im „euro.film“

Wien (OTS) - Moderator Heinz Sichrovsky begrüßt am Dienstag, dem 23. Februar 2016, hochkarätige Gäste in einer neuen Ausgabe der ORF-III-Literatursendung „erLesen“ (20.15 Uhr). Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev, die erstmals im österreichischen Fernsehen auftritt, erzählt von ihrem neuen Bestsellerroman „Schmerz“ und erinnert sich an ihr eigenes schmerzvolles Erlebnis im Jahr 2004 zurück. Sie wurde bei einem Anschlag eines Selbstmordattentäters schwer verletzt, fand jedoch mit Unterstützung ihrer Familie wieder in ihr gewohntes Leben zurück. Der deutsche Journalist Jürgen Todenhöfer verbrachte zehn Tage im „Islamischen Staat“ und erzählt in der Sendung von seinen Eindrücken einer Terrororganisation, die den größten Völkermord der Geschichte plant. Sein Buch „Inside IS“ ist umstritten – Todenhöfer ermöglicht noch nie dagewesene Einblicke, gleichzeitig bietet er der Terrormiliz aber auch eine Plattform. Außerdem zu Gast ist der deutsche Philosoph Richard David Precht, der sich seit 2012 in seiner Fernsehsendung „Precht“ mit Fragen des gesellschaftlichen Lebens auseinandersetzt und zuletzt mit „Erkenne die Welt“ den ersten Band der Reihe „Eine Geschichte der Philosophie“ publizierte. Er spricht bei Heinz Sichrovsky u. a. über die paradoxen Unterschiede zwischen Christentum und Islam.

Um 21.10 Uhr beleuchtet „Mythos Geschichte“ in der ORF-Dokumentation „Die Habsburger“. 600 Jahre lang prägten sie die Geschichte Europas wie niemand sonst. Nach dem Ersten Weltkrieg folgte der Niedergang:
Enteignet und vertrieben wurden sie in Österreich zu Feindbildern. 100 Jahre danach gibt es in der ganzen Welt etwa 600 Menschen mit dem Familiennamen Habsburg. Die Macht ist weg, der Mythos aber ungebrochen.

In einer neuen Ausgabe „Aus dem Rahmen“ besucht Moderator Karl Hohenlohe um 22.00 Uhr „Das Wien Museum“. Er besichtigt die restaurierte und wieder eröffnete Virgilkapelle unter dem Stephansplatz und besucht die neue Ausstellung über die bedeutenden österreichischen Maler Otto Rudolf Schatz und Carry Hauser, die lange im Schatten von berühmten Zeitgenossen wie Schiele und Kokoschka standen. Außerdem spricht Hohenlohe mit Matti Blunzl, dem neuen Direktor des Wien Museums, über seine Visionen des Museums von morgen und lässt sich das prämierte Architekturprojekt erklären, nach dessen Plänen das Museum ab 2017 umgebaut wird.

Im „euro.film“ ist um 22.35 Uhr die Komödie „Schräge Bettgesellen“ von Dean Murphy aus dem Jahr 2004 zu sehen. Um existenzgefährdende Steuerforderungen abzuwenden und eine Gesetzeslücke zu nutzen, überredet Scheidungsopfer Vincent Hopgood (Paul Hogan) seinen eher zögerlichen besten Freund, den Automechaniker Ralph Williams (Michael Caton), mit ihm auf dem Papier einen homosexuellen Bund fürs Leben einzugehen. Als Russel McKenzie (Pete Postlethwaite), ein Ermittler der Finanzbehörde, seinen Besuch in dem Provinznest ankündigt, sehen sich Vincent und Ralph zu einem Crashkurs im Schwulsein beim örtlichen Friseur genötigt. In weiteren Rollen spielen u. a. Alan Cassell, Paula Duncan, Roy Billing, Jamie Robertson und Kevin Dee.

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