„Showdown im Eis“: Zweiter Teil der „Universum“-Serie „Auf der Lauer – Die unglaublichen Strategien der Tiere“

Am 23. Februar um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Blutrünstige Bestien, eiskalte Killer, gewissenlose Fressmaschinen – selbst unser Sprachgebrauch ist wertend: Die Rede ist von sogenannten „Raubtieren“. Zeit für eine Imagekorrektur. Die neue siebenteilige „Universum“-Serie „Auf der Lauer – Die unglaublichen Strategien der Tiere“ von Alastair Fothergill und Huw Cordey (deutsche Bearbeitung: Josef Peter Glanz) betrachtet die Jagd aus einem völlig neuen Blickwinkel: Raubtiere haben Mut und Ausdauer, verfügen über rekordverdächtige Fähigkeiten und sind obendrein schlau. Ihr Futter wächst nicht auf Bäumen und wartet nicht auf Wiesen, es läuft davon. Und das – fast immer – mit Erfolg. Jagen ist körperliche und geistige Schwerarbeit. Ein täglicher Kampf um den vollen Magen, den Raubtiere öfter verlieren als gedacht. Jagd ist strategische Planung, Innovation, benötigt Geduld und Disziplin. Das zeigt diese BBC-Reihe auf spannende Art und Weise. Und beweist: Die klassische Kategorisierung von „bösen Killern“ und „wehrlosen Opfern“ ist ein überholtes Klischee.

„Showdown im Eis“, die zweite Folge des Siebenteilers, zeigt am Dienstag, dem 23. Februar 2016, um 20.15 Uhr in ORF 2 eindrucksvoll, dass die Jagd im arktischen Sommer aus zwei ebenbürtigen Gegnern mit unterschiedlicher Motivation besteht. Und: mit welchen Finessen die scheinbar „wehrlosen“ Opfer den Nachstellungen ihrer Fressfeinde entgehen. Der dritte Teil – „Duell in der Wildnis“ – steht am Dienstag, dem 8. März, um 20.15 Uhr in ORF 2 auf dem „Universum“-Programm.

Satt zu werden bedeutet für Eisbären im arktischen Sommer Schwerarbeit. Die Eisdecke schmilzt und im Wasser haben sie nahezu keine Chance, ihre beliebteste Beute – Robben – zu erwischen. Sie müssen an körperliche Grenzen gehen und strategische Höchstleistungen erbringen, um an Nahrung zu kommen. Oft pirschen sie sich bis zu zwanzig Mal an ihre Beute heran, ehe sie Erfolg haben. Ein kräfteraubendes und langwieriges Unterfangen. Im Hochsommer, wenn das gesamte Eis verschwunden ist, begeben sie sich in der Not sogar in höchste Gefahr, um nicht zu verhungern. Die abgemagerten Polarbären erklimmen dann Hunderte Meter hohe Klippen, um die Nester brütender Vögel zu plündern. Sie bleiben wochenlang in diesen schwindelnden Höhen und ernähren sich von Eiern und Jungvögeln.

Schneehasen wiederum bringen die arktischen Wölfe zur Verzweiflung. Sie organisieren sich in Gruppen und zeigen dem Wolfsrudel so die Grenzen der an sich bewährten und ausgefeilten Jagdtechnik auf. Letztlich bleibt den Wölfen nichts anderes übrig, als sich an das größte arktische Landsäugetier – Moschusochsen – heranzumachen. Aber auch die wissen sich zu wehren: Sie formieren sich im Halbkreis und trotzen allen Angriffen. Ein Moschusochse wiegt mehr als das gesamte Wolfsrudel zusammen, die Beutetiere sind den Angreifern in nahezu allen Belangen überlegen. Schon ein Hufschlag oder ein Hieb mit den Hörnern kann einen Wolf töten. Die Wölfe müssen alle Kräfte mobilisieren, eine Strategie entwickeln und den Attacken des übermächtigen Gegners ausweichen. „Showdown im Eis“ dokumentiert in eindrucksvollen Bildern den dramatischen Kampf eines Wolfsrudels mit einem ausgewachsenen Bullen. Geduld und Ausdauer sind dabei unverzichtbar.

Der zweite Teil der neuen BBC-Erfolgsserie „Auf der Lauer – Die unglaublichen Strategien der Tiere“ zeigt auf spannende Weise, wie sich die Fähigkeiten der Raubtiere präzise an das Verhalten ihrer Beute und an ihre Lebensumgebung anpassen. Arktische Jungfüchse schaffen es nicht, sich erfolgreich an Jungvögel anzuschleichen oder entdecken diese nicht, da sich die Vögel perfekt getarnt zwischen Felsen verstecken oder einfach schneller sind. Doch wer schlau ist wie ein Fuchs, weiß sich auch in der Arktis zu helfen. Letztlich verstecken sich auch die Füchse und warten, bis die Beute sorglos über ihre Köpfe fliegt. Und schlagen dann in atemberaubenden Sprungattacken zu.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0002