Zum fünften Mal „Symposion Dürnstein“

„Vertrauen in unsicheren Zeiten“ von 10. bis 12. März

St. Pölten (OTS/NLK) - Zum Thema „Vertrauen in unsicheren Zeiten“ findet von Donnerstag, 10., bis Samstag, 12. März, im Stift Dürnstein das mittlerweile fünfte, von der NÖ Forschungs- und Bildungsgesellschaft (NFB) in Kooperation mit der Donau-Universität Krems und der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems mit Unterstützung des Landes Niederösterreich veranstaltete „Symposion Dürnstein“ statt. Dieses Symposion versammelt internationale Referentinnen und Referenten in der Wachau, um weitreichende Fragestellungen der Gegenwart zu diskutieren. Heuer nimmt es die vielfältigen Vertrauenskrisen in die Demokratie sowie die Medien und das Finanzsystem ins Visier und diskutiert, woran sich Gesellschaften im Umbruch halten können. Professor Gudrun Biffl und Professor Gottfried Haber von der Donau-Universität Krems beleuchten dabei das Wechselspiel von Migration und Vertrauen.

Das „Symposion Dürnstein“ fragt, welche fatalen Auswirkungen dieser Vertrauensverlust in Wirtschaft, Demokratie, Medien nach sich zieht. Das betrifft auch das große Thema Migration, denn ohne Vertrauen können Menschen nicht friedlich zusammen leben, so die Kuratorin des Symposions, Dr. Ursula Baatz, zum diesjährigen Thema.

Eingeladen wurden Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen. Fünfzehn Vorträge und Podiumsdiskussionen beleuchten Ursachen, Wirkungen und Ansätze zur Lösung der Vertrauenskrise. Mit dem Vortrag „The state and its citizens: a relation of trust?” eröffnet die indische Verlegerin, Schriftstellerin und Aktivistin, Urvashi Butalia, das Symposion in Dürnstein am Donnerstag um 19 Uhr. Weitere Vortragende sind u.a. der deutsche Publizist, Biologe und Philosoph Andreas Weber, der österreichische Politikwissenschaftler Anton Pelinka, die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Ulrike Lunacek, die feministische Theologin Manuela Kalsky von der Freien Universität Amsterdam, die mit ihrer interkulturellen Netz-Initiative „Das neue Wir" bekannt wurde, der frühere Chef-Ökonom der UNCTAD, Heiner Flassbeck sowie Boldiszár Nagy, Central European University in Budapest.

Univ.Prof. Dr. Gudrun Biffl, Leiterin des Departments für Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems, referiert am Freitag zu „Verunsicherung durch Migration“ und nimmt zusammen mit Dr. Gottfried Haber, Professor für Wirtschafts-, Budget- und Finanzpolitik an der Donau-Universität Krems, an der das Symposion abschließenden Podiumsdiskussion teil. Das Symposion findet im Prälatensaal des Stifts Dürnstein statt und richtet sich an alle Personen, die Interesse an dem Thema haben, unterschiedliche Ansätze dazu kennenlernen und mitdiskutieren möchten.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Anmeldungen bei der NFB unter 02742/275 70-0, e-mail duernstein@noe-fb.at und www.symposionduernstein.at, www.donau-uni.ac.at/mig

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