Mut und Zukunft statt Zahlentrickserei und Klientelpolitik

Junge Wirtschaft-Landesvorsitzender Csitkovics sieht alle Generationen in der Verantwortung und fordert klaren Reformpfad zur nachhaltigen Sicherung der Pensionen.

Eisenstadt (OTS) - Den kürzlich gestarteten politischen Gesprächen zur Pensionsreform ging zuletzt eine hitzige Auseinandersetzung voraus. Neben dem Bundesvorsitzenden der Jungen Wirtschaft (JW), Herbert Rohrmair-Lewis, mahnt auch der burgenländische Landesvorsitzende, Dietmar Csitkovics, zur konstruktiven Reformarbeit in den ausschlaggebenden Runden. „Das öffentliche Gefecht der letzten Tage ist nicht hilfreich, vor allem wenn Reformüberlegungen von vorneherein erstickt werden. In der entscheidenden Verhandlungsphase darf es jetzt keine Denkverbote geben, denn zur nachhaltigen Sicherung der Pensionen müssen wir ein wirksames Maßnahmenpaket auf den Weg bringen. Zahlentrickserei und blinde Klientelpolitik müssen jetzt einer echten Reform- und Zukunftspolitik weichen“, fordert Csitkovics.

Das derzeitige Pensionssystem sei - so Csitkovics - ein echter Chancenkiller für die zukünftigen Generationen. Jährlich müssten an die 20 Milliarden Euro aus dem regulären Budget für Pensionen aufgebracht werden, während Mittel für Zukunftsinvestitionen in Bildung, Infrastruktur oder den Abbau der erdrückenden Schuldenlast fehlen.

Die Junge Wirtschaft kämpft daher seit Jahren für eine effektive Pensionsreform, die u.a. eine Verknüpfung des Pensionsantrittsalters mit der steigenden Lebenserwartung (Pensionsautomatik), in einem ersten Schritt das Angleichen des tatsächlichen Pensionsantrittsalters an das gesetzliche, eine sofortige Anpassung des Antrittsalters für Frauen an jenes der Männer sowie das Stopfen der etlichen Schlupflöcher für Frühpensionen umfasst. „Alle unsere Reformvorschläge nehmen den bestehenden Pensionsbeziehern nichts weg, sondern sollen das morsche Pensionssystem endlich wieder auf gesunde Beine stellen. Ich kenne keinen Pensionisten, der seinen Enkeln die Zukunft durch ein ausuferndes Pensionssystem verbauen will. Deswegen darf auch die Angstmacherei der Reformblockierer jetzt keine mehr Rolle spielen“, meint JW-Vorsitzender im Burgenland Dietmar Csitkovics und stellt abschließend klar: „Alle Generationen tragen gemeinsam die Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Landes!“

Mehr Mut und mehr Zukunft passt auch als Motto der diesjährigen Bundestagung der Jungen Wirtschaft (BUTA), die am 23. und 24. September 1000 Jungunternehmer nach Eisenstadt bringt. Unter dem Titel „Wachstumsprognose sonnig“ startet jetzt die Bewerbung der zweitägigen Veranstaltung. „Die Junge Wirtschaft steht für Mut, Optimismus und mehr Zukunft für den Wirtschaftsstandort Österreich. Das wird mit unserem BUTA-Motto „Wachstumsprognose sonnig“ auch das größte Jungunternehmertreffen in Österreich im September begleiten. Die BUTA kommt nach 9 Jahren wieder ins Burgenland und freuen uns riesig darauf“, so Csitkovics abschließend.

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Dr. Harald Schermann, harald.schermann@wkbgld.at

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