ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“ zu 100 Jahre Schlacht von Verdun, „Der Barbier von Sevilla“ in „Erlebnis Bühne“

Außerdem: Domingos „Hommage à Sevilla“ „EU-Gipfel“, „Land der Berge“-Porträt über Helma Schimke

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information widmet sich zum 100. Jahrestag der Schlacht von Verdun einem der blutigsten Kapitel der europäischen Vergangenheit. Der „zeit.geschichte“-Abend am Samstag, dem 20. Februar 2016, präsentiert zunächst die Dokumentation „Die Hölle von Verdun“ (20.15 Uhr), anschließend die ersten beiden Filme der fünfteiligen Doku-Reihe „Der 1. Weltkrieg“ (21.05 Uhr und 21.50 Uhr). Bereits am Morgen zeigt ORF III die Zusammenfassung der Pressekonferenzen beim „EU-Gipfel“ (9.00 Uhr) und im Vorabend ein „Land der Berge“-Porträt zum 90. Geburtstag einer österreichischen Alpinpionierin: „Die Macht des Schicksals – Helma Schimke“ (19.30 Uhr).
Am Sonntag, dem 21. Februar, präsentiert „Erlebnis Bühne“ – anlässlich ihrer Uraufführung vor 200 Jahren – Rossinis komische Oper „Der Barbier von Sevilla“ (20.15 Uhr) als Verfilmung aus dem Jahr 1974, dirigiert von Claudio Abbado. Zuvor ist der Konzertmitschnitt „Hommage à Sevilla“ (19.15 Uhr) mit Plácido Domingo zu sehen.

Samstag, 20. Februar:

Bereits um 9.00 Uhr zeigt ORF III eine Zusammenfassung der Abschlusspressekonferenzen zum „EU-Gipfel“ vom 18. und 19. Februar zur anhaltenden Flüchtlingskrise und zu den Abspaltungstendenzen der Briten. Zu Wort kommen u. a. Werner Faymann, Angela Merkel, Donald Tusk und Jean-Claude Juncker.

Das „Land der Berge“-Porträt „Die Macht des Schicksals – Helma Schimke“ (19.30 Uhr) zeichnet ein Bild der außergewöhnlichen Salzburgerin Helma Schimke, die am 20. Februar ihren 90. Geburtstag feiert. Bereits in jungen Jahren gelang der österreichischen Alpinistin mit aufsehenerregenden Touren der Vorstoß in die bis dahin männliche Domäne. Bis vor Kurzem arbeitete Schimke an ihrem letzten Projekt, einem Haus für körperbehinderte Kinder.

„Die Hölle von Verdun“ (20.15 Uhr) eröffnet den „zeit.geschichte“-Abend zum Ersten Weltkrieg. Ab 21. Februar 1916 tobte für 300 Tage die Schlacht von Verdun, mehr als 300.000 Menschen wurden getötet. Bis heute gilt das Gefecht, bei dem weder Deutsche noch Franzosen den Sieg für sich beanspruchen konnten, als ein abschreckendes Beispiel für die Grausamkeiten moderner Kriegsführung. Nach dem Ende der Kämpfe glich die Gegend einer Kraterlandschaft, bis heute haben sich Stadt und Umgebung nicht vollständig erholt.
Daran anschließend sind die beiden ersten Folgen der fünfteiligen Doku-Reihe „Der 1. Weltkrieg“ zu sehen: „Die Schlacht an der Somme“ (21.05 Uhr) gilt als die verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkriegs. Eine Million Soldaten wurden bei den fünf Monate andauernden Kämpfen getötet, verwundet oder blieben vermisst – einen Sieger gab es letztendlich auch bei dieser Schlacht nicht. Der Film „Die Tunnel von Flandern“ (21.50 Uhr) befasst sich mit dem Krieg unter Tage, der rund um die Stadt Ypern entbrannte. In den Sümpfen Flanderns fielen bei der blutigen Auseinandersetzung, bei der um 900 Meter Land gekämpft wurde, rund 500.000 Soldaten.
Der Erste Weltkrieg steht auch im Mittelpunkt des nächsten „zeit.geschichte“-Abends am 27. Februar mit der Doku „Kaiser Franz Joseph und der 1. Weltkrieg“ sowie den Teilen drei bis fünf der „Reihe Der 1. Weltkrieg“.

Sonntag, 21. Februar:

„Erlebnis Bühne“ zeigt am Sonntag mit „Hommage à Sevilla“ (19.15 Uhr) einen Zusammenschnitt aus jenen Konzerten, mit denen Plácido Domingo im Jahr 1981 Andalusien eine besondere Ehre erwies. Unter Dirigent James Levine und Regisseur Jean-Pierre Ponnelle sind beliebte Arien aus den Opern „Carmen“, „Don Giovanni“, „La forza del destino“, „Fidelio“ und „Il barbiere di Siviglia“ zu hören. Neben Domingo, der darin seine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit als Sänger unter Beweis stellt, glänzen Victoria Vergara und Virginia Alonso, begleitet von den Wiener Symphonikern.
Anlässlich ihrer Uraufführung vor 200 Jahren präsentiert Barbara Rett im Hauptabend Rossinis komische Oper „Der Barbier von Sevilla“ (20.15 Uhr). In der Opernverfilmung aus dem Jahr 1974, basierend auf Jean-Pierre Ponnelles hochgepriesener Salzburg-Produktion, brilliert Claudio Abbado als Dirigent. International gefeierte Stars der Opernszene wie Teresa Berganza, Hermann Prey, Luigi Alva und Enzo Dara stehen auf der Bühne. Es musizieren das Orchester und der Chor der Mailänder Scala.

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