Heinisch-Hosek zu Pensionen: Können in eine sichere Zukunft blicken

Frauenministerin erfreut über Einlenken der ÖVP bei Frauenpensionsantrittsalter – Reformmaßnahmen der letzten Jahre greifen

Wien (OTS/SK) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek wertet das Einlenken der ÖVP bezüglich einer vorzeitigen Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters noch vor dem Pensions-Gipfel am 29. Februar als „großen Erfolg für die Frauen in Österreich“. Was die Regierung – mit der SPÖ als treibender Kraft – versprochen hat, werde auch gehalten, betonte die Ministerin heute, Freitag, im Rahmen einer Pressekonferenz. „Offenbar hat die ÖVP auch endlich eingesehen, was eine vorzeitige Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters in erster Linie bedeuten würde – nämlich mehr Arbeitslosigkeit und ein erhöhtes Risiko von Altersarmut.“ Die Ministerin erinnerte an die Vielzahl an Reformen im Pensionsbereich, die in den letzten Jahren beschlossen wurden: „Die Reformen wirken. Wir sind erfolgreich dabei, das faktische Pensionsantrittsalter anzuheben“, bei Frauen liege dieses mittlerweile bei 59,2 Jahren und sei damit nur noch acht Monate vom gesetzlichen entfernt. Insgesamt sei das faktische Pensionsantrittsalter von Männern und Frauen gemeinsam im letzten Jahr von 59,6 auf 60,2 Jahre gestiegen. „Damit liegen wir über Plan. Wir können in eine sichere Zukunft blicken“, ist Heinisch-Hosek überzeugt. ****

Die Frauenministerin begrüßt außerdem, dass auch die ÖVP-Idee, Gutschriften auf dem Pensionskonto künftig geringer aufzuwerten, anscheinend vom Tisch ist. Auch eine Pensionsautomatik werde von der SPÖ weiterhin abgelehnt, machte Heinisch-Hosek deutlich. „Wir werden über alle Vorschläge diskutieren, aber Kürzungen kommen für uns nicht in Frage“, so Heinisch-Hosek mit Blick auf den Pensions-Gipfel. Pensionen dürften auch nicht von Aktienkursen abhängig gemacht werden. „Die Prognosen zeigen deutlich, dass die Bundes-Zuschüsse für die Pensionen in den nächsten Jahrzehnten konstant bleiben. Die Horrorszenarien, die von einigen heraufbeschwört werden, werden nicht eintreffen“, erklärte Heinisch-Hosek.

Der Fokus müsse verstärkt darauf gerichtet werden, Menschen länger gesund im Erwerbsleben zu halten, um so das faktische Pensionsantrittsalter anzuheben. Hier wurden bereits wichtige Schritte gesetzt. Es seien aber auch die ArbeitgeberInnen gefordert, insbesondere ältere Frauen länger in Beschäftigung zu halten, was aber oft nicht geschehe.

Die Ministerin bekräftigte ihre Forderungen nach einem Schließen der Einkommensschere. Dazu will sie bei den Einkommensberichten nachschärfen, so die Ministerin, die diesbezüglich bereits in Verhandlungen ist. Außerdem tritt Heinisch-Hosek dafür ein, Frauenförderung gesetzlich zu verankern und die Kinderbetreuung und Ganztagsschulen weiter auszubauen, um Frauen so bessere Berufschancen zu ermöglichen. (Schluss) sc/mb

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