APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Faymann, Schelling und Mikl-Leitner aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 12.02. bis 18.02.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ).

Heftige Reaktionen rief Faymanns Aussage zu Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hervor: Der Bundeskanzler wehrte sich am Mittwoch im Gespräch mit dem „Kurier“ mit jemandem verglichen zu werden, der keine Flüchtlinge nehme, sie nicht ordentlich betreue und nicht in ein ordentliches Verfahren bringe. Daraufhin warf Ungarns Außenminister Peter Szijjarto dem österreichischen Bundeskanzler eine Fortsetzung seiner "jämmerlichen Lügenkampagne" vor.

Werner Faymanns Einschätzung, Berlin und Wien würden in puncto Flüchtlinge bald wieder ähnliche Schritte setzen, rief in Deutschland Verwunderung hervor: "Wir sind überzeugt dass es für die Flüchtlingskrise, die eine europäische Herausforderung ist, einer europäischen Lösung bedarf“, sagte Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert am Donnerstag zum „Kurier“.

Österreichs jüngste Entscheidungen in der Flüchtlingspolitik wurden von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kritisiert: Er werde die Einführung von täglichen Obergrenzen bei der Annahme von Asylanträgen noch während des EU-Gipfels, der am Donnerstag startete, mit Kanzler Werner Faymann besprechen.

Das für Donnerstag geplante Sondertreffen der sogenannten „Koalition der Willigen“ musste wegen des Anschlags in Ankara hingegen abgesagt werden. Elf EU-Staaten wollten in der österreichischen EU-Vertretung mit der Türkei über konkrete Maßnahmen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise sprechen.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich Infrastrukturminister Gerald Klug (SPÖ) auf Platz zwölf im Ranking.

Gerald Klug will Autofahrer zur Einhaltung von Tempolimits erziehen und den Handygebrauch im Auto weiter einschränken, wie er am Freitag im Gespräch mit dem „Standard“ erläuterte. Diese Maßnahmen sollen die zuletzt gestiegene Zahl an Verkehrstoten wieder senken. Eine Verkehrssicherheitskampagne werde bereits vorbereitet.

Die LKW-Maut, die ab 2017 „ökologisiert“ wird, sei ein deutliches Signal zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Die Bahnprojekte Brenner-, Semmering- und Koralmtunnel würden Österreichs Position im mitteleuropäischen Verkehrsnetz stärken.

Im Bereich Breitband soll es durch den Ausbau bis 2020 auch in entlegenen Gebieten schnelles Internet geben; Dadurch würden 84.000 Jobs geschaffen, erklärte Minister Klug dem Wirtschaftsblatt am Freitag.

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