Hauptpreis für Filmproduktion aus Forschungsprojekt bei internationalem Kurzfilmfestival

PEEK-Projekt-Film der Angewandten gewinnt Grand Prix 2016

Wien (OTS) - Mit "Eden’s Edge – Three Shorts on the Californian Dessert" des Künstlerkollektivs O.N.L.S.D. (Regie: Gerhard Treml und Leo Calice) gewinnt erstmals eine österreichische Produktion einen der drei Hauptpreise beim internationalen Kurzfilmfestival im französischen Clermont-Ferrand (Festival du Court Métrage du Clermont-Ferrand: http://www.clermont-filmfest.com/). Der Film stellte eine zentrale Arbeit des künstlerischen Forschungsprojektes von Gerhard Treml an der Universität für angewandte Kunst Wien, gefördert vom FWF Wissenschaftsfonds im Rahmen des PEEK Programmes dar.

Dieses Festival, auch als das "Cannes des Kurzfilms" bezeichnet, zählt mit seinem Filmmarkt zu einem der weltweit größten und wichtigsten internationalen Events seiner Art - mit über 4000 akkreditierten Gästen und einem jährlichen Publikum von etwa 150.000 BesucherInnen.
Seit 2005 widmet das Festival dem experimentellen narrativen Kurzfilm einen eigenen Wettbewerb unter dem Titel "Lab-Competition", dessen Jury-Grand-Prix 2016 an "Eden’s Edge – Three Shorts on the Californian Dessert" ging. In Wien war "Eden’s Edge" bereits im Herbst 2014 im Rahmen der Viennale zu sehen.

"Eden’s Edge" widmet sich dem Thema pop-kultureller Einflüsse auf unsere Wahrnehmung der Umwelt. Diese Wahrnehmung unterscheidet sich oft deutlich davon, wie die Umwelt gestaltet oder gewidmet wurde. Das Forschungsteam beschäftigte sich mit dem Aufspüren jener Mittel, welche die Filmindustrie einsetzt, um unser aller Deutungsmuster zu erfassen. Die Techniken der Filmindustrie – insbesondere das Drehbuchschreiben – wurden aufgegriffen und dahingehend analysiert, wie solche erzählerischen Strategien auch für die Disziplin des Landschaftsdesigns nutzbar gemacht werden können. Anhand von neun exemplarischen Life-Story-Landmarks lässt "Eden’s Edge" eine der prominentesten Landschaftsikonen Hollywoods, die kalifornische Wüste, durch die Geschichten ihrer Bewohnerinnen und Bewohner neu entstehen.

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