Christian Ragger: Kärnten gerät in Hypo-Heta-Causa in eine Sackgasse

Der Ankauf der Schuldtitel droht furchtbar zu scheitern, weil die Strategie komplett verfehlt erscheint

Klagenfurt (OTS) - „Es ist bedrückend miterleben zu müssen, wie Finanzminister Hansjörg Schelling und LHStv Dr. Gabriele Schaunig-Kandut das Land Kärnten in eine Sackgasse manövrieren“, so kommentiert der Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag. Christian Ragger die vernichtenden Aussagen der Ad-hoc-Gruppe unter den Hypo-Heta-Anleihegläubigern.

Deren Sprecher Dexia-Vorstand Friedrich Munsberg habe all jene Befürchtungen bestätigt, die ich seit Langem hege“, so Ragger. Man könne mit den Vertretern der Finanzwirtschaft keine „Machtspiele“ nach dem Motto: „Wir reden nicht mit Euch und teilen Euch nur schriftlich mit, was wir zu zahlen bereit sind“, treiben Wenn man überhaupt nicht in den Markt hineinhöre, bekomme man halt eine böse Retourkutsche! „Es deutet einiges darauf hin, dass die Strategie von Schelling und Schaunig voll in die Hose zu gehen droht und das Land Kärnten in eine denkbar schlechte Situation gerät“, meint Ragger. Viele Experten schütteln den Kopf über diese Vorgangsweise. „Man hätte wissen müssen, das wäre auch von besonderen Wiener Kanzleien zu erwarten gewesen, dass man zumindest inoffizielle Gespräche mit den Gläubigern führen muss, ehe eine Lösung ausgearbeitet wird“, betont Ragger.

Drei Wochen habe man noch bis zum Ende der Frist für den angebotenen Ankauf der Schuldpapiere noch Zeit. „Es ist fraglich, ob man hier das Ruder noch herumreißen kann, aber man sollte es probieren“, so Ragger. Die klare Absage der Ad-hoc-Gruppe ist ein Alarmzechen für Kärnten. Das ganze Projekt mit den Milliardenbeschlüssen unter ärgster Zeitnot und der Gesprächsverweigerung, alles genau nach den Befehlen Wiens, wackelt gehörig. „Wenn das schiefgeht, erwarte ich mir politische Konsequenzen von LH Dr. Peter Kaiser. Die Misere, die dann droht, können nicht dieselben bearbeiten, die das mitverursacht haben“, erklärt Ragger abschließend.

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