SP-Mandl ad Parkpickerl: Folgt Tiller Homoles „Erfolgsbeispiel“?

Umfaller bei Parkpickerl ist bezeichnend für Wiener ÖVP

Wien (OTS/SPW-K) - In Döbling fand gestern, Donnerstag, die Sitzung der Verkehrskommission statt, in der über die Einführung des Parkpickerls abgestimmt wurde. ÖVP, FPÖ und Neos stimmten allerdings dagegen, SPÖ und Grüne dafür. „Bezirksvorsteher Tiller schiebt wichtige politische Entscheidungen auf die lange Bank und folgt somit dem Beispiel Homoles“, so der stellvertretende Bezirksvorsteher-Stellvertreter, Anton Mandl. „Immerhin wurde dieser in Währing abgewählt, weil er es nicht geschafft hat, eine Entscheidung zu treffen“, sagt Mandl.

Noch letzten Monat hat Tiller gegenüber den Medien lautstark verkündet, dass Döbling das Parkpickerl braucht. „Was sind die Aussagen des Bezirksvorstehers noch wert, wenn er sich nicht einmal in seiner eigenen Partei durchsetzen kann? Wenn der Bezirk nicht im Verkehrschaos versinken soll, muss sich Tiller JETZT für das Parkpickerl entscheiden“, so Mandl.

Parkpickerl in Währing bringt Döbling unter Zugzwang

„Schon jetzt sind große Teile Döblings massiv überparkt. Nachdem in Währing das Pickerl eingeführt wird, bleibt Döbling der einzige Bezirk im Norden Wiens, in der alle zum Gratisparken eingeladen werden - auf Kosten der BewohnerInnen. Die Döblingerinnen und Döblinger werden stundenlang mit der Parkplatzsuche beschäftigt sein“, so Mandl. Der Vorteil des Parkpickerls liegt für Mandl auf der Hand: „Das Parkpickerl kostet 25 Cent am Tag. Damit könnte man das Parkplatzproblem aus der Welt schaffen. Aber der Bezirksvorsteher fällt wieder um und vertagt die dringende Entscheidung.“

Fragwürdige BürgerInnenbefragung beschlossen

Stattdessen wurde in der gestrigen Sitzung eine BürgerInnenbefragung beschlossen. „BürgerInnenbeteiligung ist zwar nie verkehrt, aber Tiller muss sich JETZT für das Parkpickerl entscheiden. Wenn der Bezirk im Verkehrschaos versinkt, ist es zu spät“, so Mandl. Weiters wurde auch nicht festgelegt, was man die DöblingerInnen überhaupt fragen will. „Vermutlich kommt am Ende eine Pseudobefragung heraus, mit der der Bezirksvorsteher wieder nichts anfangen will oder kann. Man fragt sich, ob die Wiener ÖVP überhaupt eine Meinung hat“, so Mandl.

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