Schmid: Lopatka sägt ganz offen an Mitterlehners Stuhl

ÖVP-Obmann wird von Spitzenvertretern seiner Partei regelmäßig vorgeführt – Rückkehr zur Sachpolitik statt Wahlkampfgetöse

Wien (OTS/SK) - ÖVP-Klubobmann Lopatka hat im heutigen Ö1-„Morgenjournal“ gefordert, seinen Parteichef Mitterlehner – analog zur Ressortverteilung unter Schwarz-Blau – nun auch mit den Arbeitsmarkt-Agenden zu betrauen. „Mitterlehner sollte sich langsam ernsthafte Gedanken um seine Zukunft als ÖVP-Obmann machen. Nachdem der seit mehr als sieben Jahren amtierende Wirtschaftsminister von namhaften VP-Vertretern, auch von Lopatka, regelmäßig ausgerichtet bekommt, dass es um den Wirtschaftsstandort schlecht bestellt ist, wollen sie Mitterlehner jetzt auch noch den Bereich Arbeitsmarkt umhängen. Dass dieses Projekt zum Scheitern verurteilt ist, dafür reicht ein kurzer Blick auf die Katastrophen-Bilanz ‎unter Schwarz-Blau: Rekordarbeitslosigkeit in Zeiten der Hochkonjunktur“, betont SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid heute, Freitag, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedient. *****

„Mitterlehner wäre gut beraten, den Chaostagen in seiner Partei ein Ende zu bereiten. Die ÖVP steht in Regierungsverantwortung, die Menschen erwarten sich daher zu Recht, dass die ÖVP endlich Verantwortung übernimmt. Wer weiß heute noch, was die ÖVP eigentlich will, wenn Schelling, Lopatka und Co. regelmäßig mit immer neuen Vorschlägen ihren Obmann vorführen“, kritisiert Schmid. Der einzige, der sich aktuell überlegen sollte, seine Agenden abzugeben, sei Lopatka. „Offenbar kann er mit seiner verantwortungsvollen Position als Klubobmann einer Regierungspartei wenig anfangen. Als Wahlhelfer von Donald Trump in den USA, Pressesprecher von Schwarz-Blau in Oberösterreich oder als Lehrling von FPÖ-Sekretär Kickl würde er sich vielleicht wohler fühlen.“ Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer fordert angesichts der vielen drängenden Fragen eine Rückkehr zur Sachlichkeit: „Der Selbstdarstellungsdrang von Lopatka bringt Österreich in allen Fragen keinen Millimeter weiter und ist ausschließlich destruktiv.“ (Schluss) mo/mb

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