Junge Industrie: Pensionsgipfel absagen!

JI-Vorsitzende Niss: Völlige Selbstaufgabe der politisch Verantwortlichen – Nicht jede verbale Entgleisung zu kommentieren – Jüngere dürfen offenbar nichts mehr erwarten

Wien (OTS/PdI) - „Die ganze Pensionsdebatte ist nur mehr absurd. Man sollte den Pensionsgipfel am 29.2. sofort absagen – denn offenbar gibt es nun ohnehin nichts mehr zu diskutieren. Und keiner ist interessiert daran, der Bundesregierung beim gegenseitigen Schulterklopfen zuzusehen, weil ja im Pensionsbereich angeblich eh alles ganz toll sei“, so die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss: „Manche Vorschläge der vergangenen Tage – wo man just den Jungen, die ohnehin schon doppelt und dreifach für das Versagen der Politik im Pensionsbereich zahlen müssen, noch mehr wegnehmen wollte – will ich gar nicht diskutieren. Nicht jede verbale Entgleisung ist einen Kommentar wert. Aber, dass selbst beim Frauenpensionsalter und dem Automatismus jetzt die freiwillige Selbstaufgabe noch vor dem angeblichen Gipfel gewählt wird, ist ein klares Signal des vollkommenen Scheiterns. Offenbar dürfen sich die jüngeren Generationen von der Politik nichts mehr erwarten – oder ist das dem Wahlkampf geschuldet? Wenn ja, dann sollte die Regierung lieber ein paar Wochen Urlaub nehmen bis die Wahl vorbei ist.“ Denn wenn die aktuelle Entwicklung so weitergehe, „müsste man die gesamte Bundesregierung langsam mit einem Warnhinweis versehen: Achtung, schadet Ihren Kindern, Enkeln und dem ganzen Land“, so Niss.

Rückfragen & Kontakt:

Junge Industrie
Mag. Martin Amor
Bundesgeschäftsführer
+43 1 71135-2309
m.amor@iv-net.at
www.jungeindustrie.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0001