Industrie zu AK/ÖGB: „Schluss mit Ablenkungsmanöver und Populismus“

IV-GS: Arbeitnehmerseite fordert Job-Vernichtungsprogramm – Kein Wahlkampf mehr auf Kosten der Bevölkerung

Wien (PdI) (OTS) - „Der ÖGB und die Arbeiterkammer müssen endlich begreifen, dass Arbeitsplätze in Österreich durch die Unternehmerinnen und Unternehmer geschaffen werden. Die Schuld der hohen Arbeitslosigkeit trägt nicht die Wirtschaft, sondern ist auf die strukturellen Reformversäumnisse der vergangenen Jahre zurückzuführen“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer. „Die Wirtschaft nimmt als einziger Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze war, dies sollte die Arbeitnehmervertretung auch endlich tun. Denn mit ständig neuen Forderungen wie einem Bonus-Malus, mehr Kündigungsschutz oder einem Schwerarbeiterbeitrag – der eine Lohnnebenkostenerhöhung bedeutet – werden Arbeitsplätze vernichtet und nicht geschaffen. Auch die Diskussion um die Personenfreizügigkeit ist kontraproduktiv und bedeutet lediglich einen weiteren bürokratischen Mehraufwand für Unternehmen ohne irgendjemanden zu helfen. Ich stelle mir die Frage ob das wirklich im Sinne von AK und ÖGB ist“, so Neumayer.

„Die gemeinsame Anstrengung muss es sein, die Wirtschaft anzukurbeln und wieder Vertrauen der Unternehmen in den Wirtschaftsstandort Österreich herzustellen damit Investitionen getätigt werden, denn nur dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen“, forderte der IV-Generalsekretär. Am Rande sei festzuhalten, dass der Zuwachs der Arbeitslosenquote bei den Älteren mit 0,1 Prozentpunkten geringer ist als jener der allgemeinen Arbeitslosenrate und die Beschäftigung der Älteren überproportional mit knapp sieben Prozent ansteigt. „Ablenkungsmanöver und Populismus sollten langsam ein Ende finden, damit ernsthafte Lösungen bei der Pensionsreform gefunden werden können. Auch wenn sich Österreich mal wieder im Wahlkampf befindet, dürfen Wählerstimmen nicht auf Kosten der Bevölkerung gesammelt werden. Am Ende sind es die Bürgerinnen und Bürger, die die Belastungen tragen müssen“, so Neumayer.

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