Aktuelle Stunde im NÖ Landtag: Sicherheit für Frauen und Kinder in NÖ

Dr. Von Gimborn und Gabmann für höhere Sicherheitsstandards

St. Pölten (OTS) - In der heutigen Aktuellen Stunde im NÖ Landtag zum Thema „Sicherheit für Frauen und Kinder in NÖ“ wies Klubobmann Ernest Gabmann darauf hin, dass Bürger ein Recht auf Sicherheit haben und man sich nicht dem Wunsch nach eigenverantwortlicher Abwehrfähigkeit verwehren dürfe.

Selbstverteidigungskurse für Frauen und Mädchen

Gabmann sieht die Ausweitung der Förderungen von Alarmanlagen, die Beibehaltung der derzeitigen Gesetzeslage bei Waffen, die Stärkung des kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes und die Förderung von Selbstverteidigungskursen für Frauen und Mädchen als mögliche Mittel.

Sicherheitsprobleme im virtuellen Bereich

„Sicherheitsprobleme haben wir aber nicht nur in konventionellen Bereichen, sondern zunehmend im immateriellen, virtuellen Bereich“, so Gabmann weiter. Er sieht im Schutz der persönlichen Daten und im sicheren Umgang mit neuen Technologien ein großes Sicherheitsrisiko. „Es gibt bereits unzählige Schäden an Kinderseelen, die durch schädlichen Mediengenuss entstanden sind“, warnt Gabmann. Er fordert daher, dass Kinder und Jugendliche an einem verpflichtenden Medienunterricht teilnehmen müssen.

Mobbing in österreichischen Schulen

Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Von Gimborn argumentierte in ihrer Rede zur Aktuellen Stunde, dass die Sicherheit für Kinder in NÖ bei einem sicheren Schulweg beginnt. Laut OECD wird in den österreichischen Schulhöfen, verglichen mit allen anderen OECD-Ländern, am meisten gemobbt. „Anwendung von Gewalt und Aggression auf Schulhöfen und Spielplätzen ist oftmals Indikator für künftige sexuelle Belästigung, tätliche Gewalt oder auch Kindesmissbrauch“, so Von Gimborn.

Häusliche Gewalt in muslimischen Familien

Ein weiteres zentrales Thema, das Von Gimborn in ihrer Rede aufgreift, ist die häusliche Gewalt in muslimischen Familien. Immer wieder kommt es vor, dass Mädchen in den Augen ihrer Brüder und Väter „die sittliche Ehre“ verletzen und dann mit den härtesten Bestrafungen rechnen müssen, erläutert Von Gimborn. Sie verurteilt auch den Mangel an Sicherheit und humanitärer Hilfe für junge Frauen und Mädchen, die zwangsverheiratet werden.

Die Werte der Scharia

„Die Werte der Scharia hebeln die Werte unseres Rechtsstaates aus“, kritisiert Von Gimborn. „Frauen haben lange für ihre Rechte und ihre Freiheit gekämpft. Das muss so bleiben! Wir wollen uns frei bewegen, ohne Wenn und Aber“, so die Abgeordnete abschließend.

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