„matinee“ am 21. Februar: „Musikalische Reisen“ über Debussy und Ravel, Doku über Theophil Hansen zum 125. Todestag

Außerdem: „Katholischer Gottesdienst“ und „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Auf historischen Spuren der Komponisten Claude Debussy und Maurice Ravel durch die Stadt der Liebe wandelt die von Peter Schneeberger präsentierte „matinee“ am Sonntag, dem 21. Februar 2016, in einer weiteren Ausgabe von „Musikalische Reisen“ um 9.05 Uhr in ORF 2.
Nach einem „Katholischen Gottesdienst“ (9.30 Uhr) live aus der Pfarrkirche Maria Geburt in Wien-Hietzing geht der ORF-Kulturvormittag mit der Dokumentation „Prächtiges Erbe – Theophil Hansen und die Wiener Ringstraße“ (10.15 Uhr) von Katharina Huemer-Ehrenfreund weiter, die den berühmten Architekten zum 125. Todestag würdigt. Zum Abschluss präsentiert „Die Kulturwoche“ (10.40 Uhr) Berichte und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen.

„Musikalische Reisen: Auf den Spuren von Debussy und Ravel durch Paris“ (9.05 Uhr)

Der britische Schauspieler Simon Callow geht in dieser Ausgabe der TV-Reihe in Paris den historischen Spuren von Claude Debussy und Maurice Ravel nach. Debussy war innovativ und unkonventionell und entwickelte in seiner Musik einen Stil, der in der Malerei von Monet und anderen großen Impressionisten seine künstlerische Entsprechung fand. Seine neuen Klänge und die Erfindung neuer musikalischer Strukturen brachten ihn anfangs mit dem Pariser Conservatoire und dem musikalischen Establishment seiner Zeit in Konflikt. So dauerte es bis in seine frühen Dreißiger, als Debussy endlich mit dem Orchesterwerk „L’Après-midi d’un Faune“ seinen künstlerischen Durchbruch und Anerkennung erlebte.
Der später geborene Maurice Ravel war lange von dem Wunsch beseelt, mit einer seiner Kompositionen den – besonders von den Franzosen – begehrten „Prix de Rome“ zu gewinnen, was ihm aber – im Gegensatz zu Debussy – nie gelang. Ravel war ein Perfektionist mit punktgenauer Präzision, dem das Komponieren nicht – wie beispielsweise Debussy – ganz leicht fiel, sondern der sich extrem um die Form des musikalischen Ausdrucks bemühen musste. Unweit von Paris, in Montfort-l’Amaury, war Maurice Ravel die letzten 16 Lebensjahre zu Hause und schuf hier einige seiner wichtigsten Werke, darunter den berühmten „Boléro“. Den Film gestaltete Peter Beveridge.

„Prächtiges Erbe – Theophil Hansen und die Wiener Ringstraße“ (10.15 Uhr)

Theophil von Hansen zählte im 19. Jahrhundert zu den herausragenden Vertretern des Historismus. Wie kaum ein anderer Architekt prägte er mit Prachtbauten wie dem Palais Epstein, dem Parlament oder dem Musikvereinsgebäude das Stadtbild Wiens, wie man es auch heute noch kennt und wie es weit über die österreichischen Grenzen bekannt ist. Zahlreiche von ihm gestaltete Bauten, deren Namen wie ein Registerauszug aus dem Who is who der Ringstraßenzeit klingen – Palais Hansen, Ephrussi, Todesco, Erzherzog Wilhelm – beherbergen bis heute wichtige Institutionen.
1813 in Kopenhagen geboren, studierte Hansen zunächst in Wien, bevor er nach Athen ging, wo er die byzantinische Baukunst erforschte. Seine Bewunderung des attischen Stils manifestierte sich vor allem in der Gestaltung des Parlaments an der Wiener Ringstraße. Anlässlich seines 125. Todestages begibt sich die Dokumentation von Katharina Huemer-Ehrenfreund auf die Spur des dänisch-österreichischen Baumeisters und Architekten.

Die Sendungen der „matinee“, für die Lizenzrechte vorliegen, sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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