KURIER: Erster Imam muss das Land verlassen

Neues Islamgesetz: Kein Visum mehr für Vorbeter einer Moschee in Niederösterreich. Er arbeitete für die türkische Religionsbehörde

Wien (OTS/Kurier) - Das neue Islamgesetz greift: Jetzt musste der erste aus dem Ausland finanzierte Imam Österreich verlassen. Yakup A., bis dato Vorbeter in der Moschee von St. Veit an der Gölsen (NÖ) reiste am Mittwoch in die Türkei ab. Weil er im Auftrag der türkischen Religionsbehörde arbeitete, war sein Visum nicht verlängert worden. In der Vorwoche wurde er aufgefordert, das Land zu verlassen.

Für den größten Moscheeverein Österreichs ATIB stellt das Islamgesetz ein Problem dar. Denn insgesamt sind 65 Imame von der Neuregelung betroffen. ATIB brachte gegen das Islamgesetz Klage beim Verfassungsgerichtshof ein.

Rückfragen & Kontakt:

KURIER Chronik
Michael Jäger
++43 1 52 100 DW 2753

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PKU0001