Ärztekammer zu Asklepios: Kein Doppelspiel der Ärztekammer

Wechselberger verweist auf Unterschiede zwischen Kollektivvertragsfähigkeit und Solidarität

Wien (OTS) - Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hat Donnerstag auf Medienberichte reagiert, die eine Diskrepanz zwischen den Vorbehalten der Ärztekammer hinsichtlich einer eventuellen Kollektivvertragsfähigkeit der Ärztegewerkschaft Asklepios und der Solidarität mit einem ärztlichen Kollegen sehen. Eine Kollektivvertragsfähigkeit sei unter anderem dann anzuerkennen, wenn ein größerer fachlicher und räumlicher Wirkungsbereich und damit eine maßgebende wirtschaftliche Bedeutung einer Organisation gegeben sei. Die Ärztegewerkschaft Asklepios sei mit rund 1.800 Mitglieder - davon 59 Mitglieder, für die ein Kollektivertrag abgeschlossen werden könne - nicht ausreichend repräsentativ, um die Anliegen der rund 28.000 angestellten Ärztinnen und Ärzte darzustellen, hatte es in der Stellungnahme der ÖÄK geheißen.

Etwas ganz anderes sei die Solidarität mit einem Kollegen, der sich für seinen Berufsstand einsetzt und dafür mit Repressalien durch den Arbeitgeber bedacht werde. ÖÄK-Präsident Artur Wechselberger: „Es ist wohl selbstverständlich, sich mit allen demokratischen Mitteln dagegen zur Wehr zu setzen. Es muss sichergestellt sein, dass Ärztevertretern aus ihrer Funktion keine Nachteile erwachsen.“ (ms)

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