Verfahren zur Bestellung des neuen IHS-Direktors geht in Endphase – finale Verhandlungen starten

Wien (OTS) - Die Suche nach einem neuen wissenschaftlichen Direktor für das Institut für Höhere Studien (IHS) geht in die Endphase. Die eingesetzte Findungskommission hat die geeignetsten Kandidaten selektiert und am Donnerstag offiziell ihre Empfehlungen an das Kuratorium des IHS übergeben. Nun starten die Endverhandlungen.

„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, exzellente Wissenschafter, die im In- und Ausland hoch respektiert sind, für die wissenschaftliche Leitung des neu strukturierten IHS zu begeistern. Die ausgewählten Kandidaten sind international erfahren und gemessen an wissenschaftlicher Exzellenz und Erfahrung hervorragend geeignet, den neuen Kurs des IHS erfolgreich umzusetzen. Das Kuratorium wird jetzt abschließende Gespräche führen und danach eine Entscheidung treffen“, so IHS-Präsident Franz Fischler.

Der Findungskommission gehörten unter anderem die ehemalige Präsidentin des European Research Council, Helga Nowotny, die Berliner Professorin Tanja Börzel und der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, Dennis Snower an. In den vergangenen Wochen hat die Kommission insgesamt mehr als zwanzig Bewerbungen gesichtet, eine Shortlist erstellt und mit den Kandidaten umfassende Interviews geführt. Fischler bedankte sich am Donnerstag im Namen des gesamten Kuratoriums „für die hervorragende Arbeit der Findungskommission, die eine klare, fundierte Auswahl ergeben hat“.

Über das IHS

Das IHS wurde 1963 von den Exilösterreichern Paul F. Lazarsfeld und Oskar Morgenstern gegründet. Das unabhängige Institut betreibt Forschung zu wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Themen im Interesse der Öffentlichkeit und beschäftigt derzeit rund 100 WissenschafterInnen. Vor wenigen Monaten hat es einen neuen Standort im 8. Wiener Bezirk bezogen. Das IHS setzt – wie etwa bei der vierteljährlichen Wirtschaftsprognose – auf Forschung zu realen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Neben der Anwendungsorientierung zeichnet sich das Institut durch die enge Verbindung mit der Grundlagenforschung sowie einen konsequent hohen wissenschaftlichen Anspruch aus. Außerdem bringt das IHS regelmäßig renommierte WissenschafterInnen aus aller Welt nach Wien.

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