OMV Bericht Jänner - Dezember und Q4 2015

Wien (OTS) -

  • Q4/15: Den Aktionären zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten von EUR 180 Mio, -48% vs. Q4/14, CCS EBIT vor Sondereffekten von EUR 187 Mio, -66% vs. Q4/14
  • 2015 CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten stieg um 1% vs. 2014 auf EUR 3,52
  • Starker Ergebnisbeitrag von Downstream durch negatives Upstream-Ergebnis in Q4/15 vs. Q4/14 kompensiert
  • Investitionen 2015 von EUR 2.769 Mio, -28% vs. 2014
  • Weitgehend neutraler freier Cashflow vor Dividenden 2015 erreicht
  • Verkaufsprozess für OMV Petrol Ofisi gestartet
  • Der Vorstand schlägt eine Dividende von EUR 1,00 je Aktie für 2015 vor

Rainer Seele, OMV Generaldirektor:
„Das Jahr 2015 war vom Rückgang des Ölpreises um fast 50% beherrscht. Dieser spiegelte sich, trotz des starken integrierten Geschäftsmodells von OMV, das die Auswirkungen dieses sehr herausfordernden Marktumfelds abschwächte, zwangsläufig im Ergebnis wider. Das CCS EBIT vor Sondereffekten verringerte sich um 38%. Das niedrige Gewinn-Niveau in Upstream wurde teilweise durch einen starken Beitrag von Downstream-Öl ausgeglichen. Mit einem Raffinerie-Auslastungsgrad von 93% war es unserem Raffinerie-Geschäft möglich, die vorteilhaften Raffineriemargen auszunutzen und zusätzlich von gestiegenen Petrochemie-Margen zu profitieren. Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten wurde zusätzlich vom starken Beitrag von Borealis unterstützt. Das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten stieg um 1% vs.
2014 auf EUR 3,52. In Upstream wurde durch Maßnahmen zur Kosten- und Investitionskürzung eine Produktionskostensenkung in USD/boe von 20% und eine Reduktion der Investitionssumme von 28% erzielt. Wir haben laufende Projekte umgesetzt und im Feld Edvard Grieg die Produktion in Q4/15 gestartet. Der starke Fall der Öl- und Gaspreise während des Jahres haben jedoch zu einer Überprüfung der Preisannahmen für die Zukunft geführt, die 2015 Sonderaufwendungen von
EUR 3 Mrd zur Folge hatten. Trotz dieser Sonderaufwendungen hat sich der Verschuldungsgrad zum Jahresende auf 28% verbessert. Dies wurde unterstützt durch die Begebung von Hybridschuldverschreibungen im Dezember 2015. Die Generierung von Cashflow bleibt weiterhin vorrangig und 2015 haben wir einen weitgehend neutralen freien Cashflow vor Dividenden erreicht. Der weiterhin volatile Marktausblick hat den Vorstand dazu bewogen, eine reduzierte Dividende von EUR 1,00 je Aktie für das Geschäftsjahr 2015 vorzuschlagen. Mit unserer neuen Strategie werden wir uns auf Cash und Kosten konzentrieren, eine nachhaltige Ressourcenbasis in Upstream mit dem Fokus auf „value over volume“-Wachstum anstreben, weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit des Downstream Öl-Geschäfts stärken und das Downstream Gas-Geschäft durch Restrukturierung für die Zukunft positionieren.“

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OMV AG
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