SPÖ Kärnten für "38-Stunden-Woche zur Entlastung der Frauen“

Blatnik: Leistungen der Frauen in Beruf und Familie müssen honoriert werden und die Doppelbelastung sich im Geldbörsel widerspiegeln.

Klagenfurt (OTS) - Im Zuge der Diskussion über Änderungsvorschläge betreffend der Entsenderichtlinien auf Bundesebene und die von LH Peter Kaiser geforderte Arbeitszeitverkürzung auf eine 38-Stunden-Woche rückt die Vorsitzende der SPÖ-Frauen in Kärnten BRin Ana Blatnik die besondere Lage der Frauen in diesem Fokus hervor.

„Nach wie vor herrschen familienfeindliche Tendenzen am Arbeitsmarkt, unter denen nicht nur aber vor allem alleinstehende Mütter, die gezwungen sind einer Arbeit nachzugehen, besonders stark zu leiden haben“, so Blatnik, die auf die Doppelbelastung von Familie und Beruf Bezug nimmt. „Nach wie vor finden Frauen am Arbeitsmarkt schlechtere Rahmenbedingungen vor und sind zum größten Teil für Haushalt und Kindererziehung alleine zuständig, dem gilt es mit aller Vehemenz entgegenzutreten und in der aktuellen Diskussion zu berücksichtigten.“

Die von LH Kaiser geforderte Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich hätte auch eine positive gesellschaftspolitische Wirkung. „Durch die Doppelbelastung sind Frauen besonders gefährdet, an Stress zu erkranken. Wie sich beispielsweise die Diagnose Burnout nicht nur für die betroffene Person sondern auf das gesamt Umfeld auswirkt, bekommen wir tagtäglich vor Augen geführt“, so Blatnik. „Eine gesetzlich verankerte Arbeitszeitverkürzung, ohne negative Auswirkung auf das Geldbörsel würde Österreich ein Stück weit familienfreundlicher machen.“

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