Karlheinz Töchterle: Europäischer Mehrwert für Wissenschaft und Forschung augenscheinlich

Wissenschaftsausschuss im Parlament – EU-Vorhabensbericht und Tätigkeitsbericht der Ombudsstelle für Studierende auf der Tagesordnung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Wissenschaftsausschuss im Parlament kommt heute zu seiner ersten Sitzung 2016 zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem eine aktuelle Aussprache, der Tätigkeitsbericht der Ombudsstelle für Studierende sowie die Jahresvorschau 2016 auf die EU-Vorhaben im Bereich Wissenschaft und Forschung. „Der europäische Mehrwert im Bereich Wissenschaft und Forschung ist augenscheinlich. Den Studierenden, Wissenschaftlern und Forschern an den österreichischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen eröffnen sich durch die Teilnahme an EU-Programmen zahlreiche neue Perspektiven“, so ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle.

Der heute zur Diskussion stehende EU-Vorhabensbericht zeigt, dass die Teilnahme österreichischer Studierender an der Mobilitätsschiene des „Erasmus+“-Programms erneut gestiegen ist. „Mobilität ist für Studierende wie Lehrende in vielerlei Hinsicht bereichernd“, betont Töchterle. Besonders erfreulich ist aus Sicht des ÖVP-Wissenschafts-und Forschungssprechers auch die bisherige Teilnahme von Wissenschaftlern heimischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen am 2014 gestarteten EU-Rahmenprogramm „Horizon 2020“: Die Erfolgsrate liegt bei 15,5 Prozent und damit über dem europäischen Durchschnitt. Mitentscheidend für das erfolgreiche Einwerben von Mitteln sei auch eine solide Vorbereitung der Förderanträge, „hier leistet die Forschungsförderungsgesellschaft FFG einen wesentlichen Beitrag“. Ebenso günstig sei das Abschneiden bei Ausschreibungen des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC). Jüngst gab der ERC bekannt, dass neun in Österreich tätige Forscher mit einem „Consolidator“-Preis (jeweils mit bis zu zwei Millionen Euro dotiert) ausgezeichnet werden.

Der Tätigkeitsbericht der Ombudsstelle für Studierende, deren Leiter Dr. Josef Leidenfrost dem Ausschuss als Auskunftsperson zur Verfügung steht, wird heute ebenso im Ausschuss diskutiert. Töchterle begrüßt dabei insbesondere das geplante Vernetzungstreffen der bestehenden Ombudsstellen an den Universitäten sowie die Gründung eines informellen österreichischen Netzwerkes eben dieser Stellen. „Neben dem bereits bestehenden ständigen Austausch mit sämtlichen Hochschulpartnern kann ein gezielter Erfahrungsaustausch der einzelnen Stellen sicher dazu beitragen, weitere Verbesserungen für Studierende und Lehrende in ihrem Studienalltag zu erreichen“, so Töchterle.
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