- 17.02.2016, 13:24:18
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Vassilakou: „Stadtentwicklung ist auf Wachstum gut vorbereitet“
Widmungsreserve beim Wohnbau 33.000 Wohnungen und Widmungsvorhaben von jährlich 10.000 zusätzlichen Wohnungen
Utl.: Widmungsreserve beim Wohnbau 33.000 Wohnungen und
Widmungsvorhaben von jährlich 10.000 zusätzlichen Wohnungen =
Wien (OTS) - Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou begrüßte
heute die Pläne von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig zur Ausweitung des
Wohnungsbaus in Wien. „Wien ist und bleibt eine attraktive Stadt. Das
ist gut so. Deshalb wächst die Stadt - seit 2010 um mehr als 100.000
Menschen, allein 2015 verzeichnete Wien sogar ein Wachstum von über
40.000 Personen.
Wien wird auch in den kommenden Jahren in der Lage sein, leistbaren
Wohnraum in hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität zur Verfügung zu
stellen. Das ist ein Teil unseres Erbes in Wien und diesen Weg wollen
wir pflegen und weitergehen“, so Vassilakou. Dazu gehört auch eine
gute Ausgestaltung von Freiräumen und öffentlichem Raum, denn das
Leben außerhalb der eigenen vier Wände erfreut sich immer größerer
Beliebtheit und ist zentral als Begegnungsraum für die BürgerInnen
unserer Stadt.
Die Stadtplanung und Stadtentwicklung in Wien war und ist gut auf
diese Entwicklung vorbereitet. Durch die umfangreiche
Widmungstätigkeit der vergangenen Jahre sind bereits jetzt
ausreichend Flächen für Wohnbau vorhanden. Allein im Jahr 2015 wurden
11.000 Wohnungen gewidmet. Für die kommenden Jahre hat sich die
Stadtplanung vorgenommen Flächen für 10.000 neue Wohnungen jährlich
zu widmen.
Bereits jetzt hat die Stadt mit einer Widmungsreserve in
beträchtlichem Ausmaß vorgesorgt. Die bereits beschlossenen, noch
nicht realisierten Flächenwidmungs- und Bebauungspläne von
Wohnprojekten über 50 Wohneinheiten weisen einen Umfang von ca. 3,3
mio Brutto-Grundfläche (BGF) aus, was in etwa 33.000 Wohnungen
entspricht. Über dieses Potential hinaus findet das Wachstum in der
bereits bestehenden Stadt statt. Und zwar in Kleinpotenzialen
(Neubauten unter 50 Wohneinheiten), durch geänderte Nutzungen
bestehender Gebäude, durch Leerstandsminimierung sowie über leicht
gestiegene Belagszahl (mehr Menschen pro Wohnung).
Die mittelfristige Planung für die kommende Legislaturperiode zeigt,
dass das im Regierungsübereinkommen formulierte Ziel von 10.000 neuen
Wohnungen pro Jahr durch die Flächenwidmung der entsprechenden
Flächen sichergestellt ist.
Beispiele für solche großvolumigen Stadtentwicklungsprojekte 2016 –
2020 wären
- entlang der U2-Achse in der Donaustadt, z.B. Berresgasse, Hausfeld,
Nordteil der Seestadt
- große Entwicklungen in Donaustadt/Floridsdorf: Raffenstättergasse,
Siemensäcker, Donaufeld
- innerstädtische Transformationsflächen: Nordbahnhof,
Nordwestbahnhof 1. Teil, Hauptbahnhof EGD (westlich Laxenburger
Straße), Eurogate 2. Teil, Neu Marx
- im Süden Wiens: In der Wiesen Mitte, Atzgersdorf
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