Vassilakou: „Stadtentwicklung ist auf Wachstum gut vorbereitet“

Widmungsreserve beim Wohnbau 33.000 Wohnungen und Widmungsvorhaben von jährlich 10.000 zusätzlichen Wohnungen

Wien (OTS) - Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou begrüßte heute die Pläne von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig zur Ausweitung des Wohnungsbaus in Wien. „Wien ist und bleibt eine attraktive Stadt. Das ist gut so. Deshalb wächst die Stadt - seit 2010 um mehr als 100.000 Menschen, allein 2015 verzeichnete Wien sogar ein Wachstum von über 40.000 Personen.

Wien wird auch in den kommenden Jahren in der Lage sein, leistbaren Wohnraum in hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität zur Verfügung zu stellen. Das ist ein Teil unseres Erbes in Wien und diesen Weg wollen wir pflegen und weitergehen“, so Vassilakou. Dazu gehört auch eine gute Ausgestaltung von Freiräumen und öffentlichem Raum, denn das Leben außerhalb der eigenen vier Wände erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist zentral als Begegnungsraum für die BürgerInnen unserer Stadt.

Die Stadtplanung und Stadtentwicklung in Wien war und ist gut auf diese Entwicklung vorbereitet. Durch die umfangreiche Widmungstätigkeit der vergangenen Jahre sind bereits jetzt ausreichend Flächen für Wohnbau vorhanden. Allein im Jahr 2015 wurden 11.000 Wohnungen gewidmet. Für die kommenden Jahre hat sich die Stadtplanung vorgenommen Flächen für 10.000 neue Wohnungen jährlich zu widmen.

Bereits jetzt hat die Stadt mit einer Widmungsreserve in beträchtlichem Ausmaß vorgesorgt. Die bereits beschlossenen, noch nicht realisierten Flächenwidmungs- und Bebauungspläne von Wohnprojekten über 50 Wohneinheiten weisen einen Umfang von ca. 3,3 mio Brutto-Grundfläche (BGF) aus, was in etwa 33.000 Wohnungen entspricht. Über dieses Potential hinaus findet das Wachstum in der bereits bestehenden Stadt statt. Und zwar in Kleinpotenzialen (Neubauten unter 50 Wohneinheiten), durch geänderte Nutzungen bestehender Gebäude, durch Leerstandsminimierung sowie über leicht gestiegene Belagszahl (mehr Menschen pro Wohnung).

Die mittelfristige Planung für die kommende Legislaturperiode zeigt, dass das im Regierungsübereinkommen formulierte Ziel von 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr durch die Flächenwidmung der entsprechenden Flächen sichergestellt ist.

Beispiele für solche großvolumigen Stadtentwicklungsprojekte 2016 – 2020 wären
- entlang der U2-Achse in der Donaustadt, z.B. Berresgasse, Hausfeld, Nordteil der Seestadt
- große Entwicklungen in Donaustadt/Floridsdorf: Raffenstättergasse, Siemensäcker, Donaufeld
- innerstädtische Transformationsflächen: Nordbahnhof, Nordwestbahnhof 1. Teil, Hauptbahnhof EGD (westlich Laxenburger Straße), Eurogate 2. Teil, Neu Marx
- im Süden Wiens: In der Wiesen Mitte, Atzgersdorf

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Mag. Patrik Volf
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