FPÖ: Strache: EU will Bürger mit Bargeldabschaffung weiter entrechten

Freiheitliche wollen Verfassungsgesetz, das Bargeldbesitz und Bargeldzahlungen als Grundrecht der Österreicher sicherstellt

Wien (OTS) - „Die EU will die Bürgerinnen und Bürger weiter entrechten und mit einem Bargeldverbot bzw. einer Bargeldabschaffung den gläsernen Menschen schaffen“, warnte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

Die Argumentation der EU-Kommissare, wonach mit den 500-Euro-Scheinen angeblich Terroristen, Kriminelle etc. bezahlt würden, bezeichnete Strache als Unsinn. „Die EU will als ersten Schritt die 500-Euro-Note abschaffen, bis es zu einer schrittweisen EU-Bargeldausgabenobergrenze von 5.000 Euro bzw. nur mehr 1.000 Euro und am Ende zu einem generellen Bargeldverbot bzw. einer Bargeldabschaffung kommen soll.“ Damit sollten die Bürger zu gläsernen Menschen degradiert werden und der Staat, die EU und EZB könnten jederzeit auf die Konten der Bürger zugreifen und diese jederzeit einsehen.

„Man sollte einmal fragen, ob die USA auch eine Bargeldabschaffung planen“, meinte Strache. „Davon ist wohl sicher nicht auszugehen.“ Die USA hätten 100, 500, 1.000, 5.000 und sogar 10.000-Dollar-Scheine. Die Schweiz habe einen 1.000-Franken-Schein. US-Banknoten ab 500-Dollar-Scheinen sind offizielles Zahlungsmittel, werden aber derzeit nicht mehr gedruckt. Der Franken-Tausender wird jedoch selbstverständlich noch weiter gedruckt. „Heißt das, dass Länder wie die USA und die Schweiz Kriminelle fördern? Das ist doch ein durchschaubarer Unsinn“, so der FPÖ-Obmann.

„Die EU-Kommissare und EU-Politiker sollen die Leute daher nicht für dumm verkaufen. Das alles ist nur eine geplante Vorarbeit zur Abschaffung des Bargeldes und für eine totale Überwachung aller EU-Bürger, die schrittweise ihre Freiheit völlig verlieren sollen“, kritisierte Strache. „Ich verlange daher ein österreichisches Verfassungsgesetz, das Bargeldbesitz und Bargeldzahlungen als Grundrecht der Österreicher sicherstellt. Damit kann ein allfälliges EU-Gesetz in Österreich keine Wirkung entfalten.“

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