Holzindustrie Schweighofer widerlegt alle Vorwürfe der Organisation EIA

Wien (OTS) - Ein umfassender Faktencheck und detaillierter „Gegenreport“ bestätigt: keine illegale Holzverarbeitung. Auch diverse andere Vorwürfe sind unrichtig, sachlich unbegründet und wurden durch Fakten und Dokumente widerlegt. Holzindustrie Schweighofer bedauert die unseriöse Vorgehensweise der EIA und fordert diese auf, alle Anschuldigungen zurückzuziehen und ihre Medienkampagne gegen das Unternehmen einzustellen.


Die amerikanische Umweltorganisation EIA hat Ende 2015 in einem Report eine Vielzahl von Vorwürfen im Zusammenhang mit der angeblichen Verarbeitung von illegal geschlägertem Holz in Rumänien gegen Holzindustrie Schweighofer erhoben. 

Eine genaue Überprüfung und Aufarbeitung der Inhalte des EIA-Reports hat inzwischen klar ergeben, dass kein einziger Vorwurf gegen das Unternehmen wahr und durch Fakten belegbar ist. Holzindustrie Schweighofer veröffentlichte heute einen umfassenden „Gegenreport“, in dem die Vorwürfe der EIA durch zusätzliche Recherchen, Dokumente, Markt- und Rechtsinformationen, Fallnummern, Auszügen aus Landkarten, amtlichen Statistiken etc. widerlegt werden. Die EIA hat in ihrem Report Grundstücke falsch zugewiesen, von Nationalpark-Gebieten berichtet, wo es gar keine gibt, manipulative Markt- und Flächenzahlen veröffentlicht, Unternehmen verwechselt oder einfach bösartige Gerüchte weiter verbreitet, für die es nachweislich keine sachliche Grundlage gibt.

„Wir hoffen, dass wir mit unserem umfassenden ‚Gegenreport’ nun endgültig klarstellen können, dass Holzindustrie Schweighofer mit dem Problem von illegalen Holzschlägerungen in Rumänien in keinem Zusammenhang steht. Es handelt sich beim sogenannten ‚EIA Report’ um ein Sammelsurium von Falschinformationen und Gerüchten, die systematisch darauf abzielen, unserem Unternehmen zu schaden. Wir werden als Marktführer benutzt, um mediale Aufmerksamkeit für ein Problem zu generieren, für das wir als nachhaltig arbeitendes Unternehmen nicht verantwortlich sind. Die Vorgehensweise der amerikanischen NGO ist jedenfalls zutiefst unmoralisch und bedauerlich – und auch rechtlich bedenklich“, so Georg Erlacher, Mitglied der Geschäftsführung von Holzindustrie Schweighofer.

Holzindustrie Schweighofer betreibt in Rumänien drei Sägewerke, ein Tischlerplatten- sowie ein Leimholzplattenwerk und verarbeitet heute 11 Prozent des rumänischen Holzaufkommens. 2016 erwartet das Unternehmen, dass rund die Hälfte des verarbeiteten Holzes aus anderen europäischen Ländern importiert werden wird und daher nicht aus rumänischen Wäldern stammt. Mit Investitionen von rund 800 Millionen Euro in Rumänien wurden dort bislang knapp 3.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Das Unternehmen hat jede Beteiligung an illegaler Holzverarbeitung von Beginn an strikt zurückgewiesen. Eine sorgfältige Auswahl von Lieferanten und umfassende technische Kontrollmechanismen bei der Warenannahme in allen Werken sichern die ordnungsgemäße Herkunft aller Holzlieferungen. 

Zusätzlich gibt es in Rumänien eines der weltweit strengsten staatlichen Kontrollsysteme für die Forstwirtschaft und eine zentrale Genehmigungs- und Meldestelle für alle Holzschlägerungen. Speziell ausländische Investoren und industrielle Großbetriebe werden von den rumänischen Behörden besonders streng überwacht. Neben wenigen größeren holzverarbeitenden Betrieben – zu denen Holzindustrie Schweighofer gehört – gibt es in Rumänien über 6.500 Sägewerke.

Selbst die von NGOs geforderte mehrfache Überprüfung aller bestehenden Qualitäts- und Herkunftszertifizierungen durch unabhängige Institutionen hat ergeben, dass alle Holzlieferungen lückenlos dokumentiert werden und aus kontrollierten Quellen stammen. Das renommierte FSC®-Zertifikat wurde zuletzt erneuert und umfasst nun alle holzverarbeitenden Standorte des Unternehmens in Rumänien, Österreich und Deutschland. Auch alle externen Holzlieferanten wurden dabei in das strenge FSC®-Kontrollsystem integriert. (FSC® Mix Credit - QA-CoC-0073/0, FSC® Controlled Wood - QA-CW-0073/0).

 „Unser Unternehmen wurde in den letzten Monaten, wie inzwischen vielfach belegt ist, vollkommen ungerechtfertigt Opfer einer weltweiten Verleumdungskampagne, die von der Organisation EIA ausgegangen ist. Mit der umfassenden und schriftlich dokumentierten Widerlegung aller Vorwürfe sowie nach zahlreichen externen Kontrollen, ist nun eindeutig belegt, dass die Kampagne gegen Holzindustrie Schweighofer unfair und sachlich nicht gerechtfertigt ist. Alle Vorwürfe sollten daher auch von der EIA rasch zurückgezogen werden“, so Erlacher abschließend. 

Vor wenigen Tagen wurde vom Handelsgericht Wien in einem ersten Schritt, eine einstweilige Verfügung gegen die rumänische Umweltschutzorganisation „Neuer Weg“ erlassen, der es untersagt wurde, die unwahren Vorwürfe gegen Holzindustrie Schweighofer weiter medial zu verbreiten. Die Organisation konnte der gerichtlichen Aufforderung, Belege für Behauptungen, die jenen der EIA sehr ähnlich waren, in keinem einzigen Fall nachkommen.

Der von Holzindustrie Schweighofer erstellte „Gegenreport“, in dem alle Vorwürfe gegen das Unternehmen sachlich entkräftet werden, steht hier zum Download zur Verfügung:
http://schweighofer-initiative.org/?p=1499&preview=true 

Der ursprüngliche Report der EIA ist hier zu finden:
http://eia-global.org/images/uploads/EIA_2015_Romania_Report_Final_low_res.pdf 

Weitere aktuelle Informationen unter www.schweighofer-initiative.org

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