FPÖ-Hofer: Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) darf nicht scheitern

Regierungsparteien müssen Bedenken der Gewerkschaften ernst nehmen

Wien (OTS) - Dass jetzt die Verhandlungen zum neuen Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) ins Stocken geraten sind, nimmt der freiheitliche Pflege- und Behindertensprecher und FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Ing. Norbert Hofer zum Anlass, noch einmal an sämtliche Verhandlungspartner zu appellieren, das Gesetz nicht scheitern zu lassen. Gerade im Pflegebereich wird es in den nächsten Jahren einen enormen Bedarf an Fachkräften geben, sämtliche Experten sprechen von einer „Zukunftsbranche“. Wenn jetzt eine Weiterentwicklung scheitern sollte, wäre das mehr als bedauerlich.

„Ich möchte nocheinmal darauf hinweisen, dass aus freiheitlicher Sicht die Verankerung modularer Ausbildungsformen wichtig und notwendig ist, die einerseits eine berufsbegleitende Ausbildung ermöglichen und andererseits den Auszubildenden eine vollständige Durchlässigkeit bei der Weiterbildung garantieren. Auch ist eine adäquate Entlohnung der Betroffenen und die soziale Anerkennung der Pflegeberufe Voraussetzung, um entsprechende Anreize zu schaffen“, bekräftigt Hofer und betont: „Weit weniger wichtig erachte ich die Akademisierung der Pflegeberufe, die einen Schulabschluss mit Matura voraussetzt. Hier sollte nocheinmal überlegt werden, ob es wirklich notwendig ist, Zukunftshürden aufzubauen.“

„Die Bedenken der Gewerkschaft sollten ernst genommen werden und nicht dazu führen, dass sich die beiden Regierungsparteien wehleidig von dem Vorhaben verabschieden. Im Sinne der betroffenen Berufsgruppen und Patienten ist es notwendig, sich nocheinmal an den Verhandlungstisch zu setzen und alle Vorschläge und Kritikpunkte ernsthaft in das Gesetz einzuarbeiten. Am Ende soll ein tragfähiger Kompromiss herauskommen, fernab ideologischer Ausrichtungen“, schließt Hofer.

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