- 17.02.2016, 09:55:16
- /
- OTS0030 OTW0030
Startschuss für Projekt-Paket der österreichischen Verwaltung und Internetwirtschaft
Kompetenzzentrum Internetgesellschaft legt dritten Prioritätenkatalog vor
Utl.: Kompetenzzentrum Internetgesellschaft legt dritten
Prioritätenkatalog vor =
Wien (OTS) - Mit 16. Februar 2016 hat das Kompetenzzentrum
Internetgesellschaft (KIG) der Bundesregierung den dritten
Prioritätenkatalog mit 21 neuen Projekten aus dem Bereich der
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) vorgelegt. Das im
Jahr 2010 gegründete KIG treibt damit gemeinsam mit der
Internetoffensive Österreich (IOÖ) die Entwicklung Österreichs im
Bereich der IKT im Sinne einer Nutzung des großen Wachstumspotenzials
des digitalen Sektors weiter voran, so wie dies im
Regierungsübereinkommen vorgesehen ist.
"Das Kompetenzzentrum Internetgesellschaft hat auch im aktuellen
Prioritätenkatalog wieder gute konkrete Umsetzungsprojekte
aufgelistet. Diese Maßnahmen und Projekte werden wir in die Digital
Roadmap einfließen lassen", betont Digitalstaatssekretärin Sonja
Steßl.
Die 21 neuen Maßnahmen umfassen mehrere aktuelle Themenfelder, wie
Big Data, Industrie 4.0 und Bildungsmaßnahmen im IKT-Bereich. Die
Projekte wurden auf Initiative von Verwaltungseinheiten sowie
Wissenschaft und Wirtschaft, vertreten durch die Internetoffensive
Österreich, eingebracht und bilden damit die Schwerpunkte der im Jahr
2013 beschlossenen "Eckpunkte für eine IKT-Strategie für Österreich"
ab.
Im Vordergrund stehen dabei Maßnahmen, die die öffentliche Hand
gemeinsam mit der Wirtschaft realisieren kann und von denen beide
Seiten von der Zusammenarbeit profitieren. Dazu hat einerseits die
IOÖ mit ihren Mitgliedern aus Wirtschaft und Wissenschaft in mehreren
Arbeitskreisen Vorschläge für Projekte erarbeitet. Andererseits haben
auch verschiedene Ministerien Maßnahmen, etwa für eine effizientere
Verwaltung durch die Verwendung von IKT, entwickelt und in den
Prioritätenkatalog eingebracht. Die Konzentration auf konkret
umsetzbare Projekte führt dazu, dass im Zuge der Maßnahmen gemeinsame
Aktivitäten gesetzt werden, damit Österreich im IKT-Bereich im
internationalen Vergleich noch wettbewerbsfähiger wird.
Ein wichtiger Bezugspunkt des Prioritätenkatalogs ist deshalb auch
der Networked Readiness Index, eine Maßzahl für die
Fortschrittlichkeit eines Landes im IKT-Sektor. Zwar hat Österreich
im Jahr 2015 in diesem Index zwei Plätze – von 22 auf 20 – gut
gemacht, allerdings liegt es immer noch deutlich hinter den
Spitzenreitern Schweden und Singapur und damit im Mittelfeld der
Industrienationen. "Wenn wir zur Spitzengruppe aufrücken und zu den
führenden Industrienationen in diesem Bereich gehören wollen, werden
nationale Strategien und signifikante Anstrengungen erforderlich
sein. Diese werden aber nur im bestmöglichen Einvernehmen mit allen
wichtigen Stakeholdern in Österreich zu schaffen sein. Daher wird das
KIG die Koordination zwischen Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor
weiterhin fördern und zu gemeinsamen Aktivitäten aufrufen", sagt Mag.
Johannes Gungl, Geschäftsführer der RTR, die als Geschäftsstelle des
KIG fungiert.
"Für die Bewältigung der Herausforderungen der Digitalisierung ist
eine breite Zusammenarbeit aller Stakeholder notwendig. Vorliegender
Prioritätenkatalog ist somit eine wichtige Grundlage für die Digital
Roadmap!", sagt Ing. Roland Ledinger, Bereichsleiter im
Bundeskanzleramt.
Sektionschef Dr. Gerhard Popp, Vorstandsmitglied für das
Finanzministerium, bekräftigt: "Wir wollen E-Government voranbringen
und damit wichtige Impulse zu Innovationen und besserer
Wettbewerbsfähigkeit leisten."
"Entsprechend den Vorgaben des Regierungsprogramms geht es nun
darum, die beschlossenen Eckpunkte für eine zukunftsweisende
IKT-Strategie mit Leben zu erfüllen. Der umfassende Bericht über den
dritten Prioritätenkatalog ist ein wesentlicher Meilenstein in diesem
Prozess", sagt Abteilungsleiter Dr. Thomas Kohlert, Mitglied im
Vorstand für das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und
Wirtschaft.
Der Leiter der Stabstelle Informations- und
Kommunikationsinfrastruktur im Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie, Ing. Mag. Alfred Ruzicka, betont, dass
der dritte Prioritätenkatalog deutlich zeigt, wie sich die
Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Unternehmen gegenseitig
befruchtet und deutlich positiv auswirkt. Dieser innovative Ansatz
des KIG ist eine Novität, welche es Wert ist, weiterverfolgt zu
werden.
Hintergrund
Der Vorstand des Kompetenzzentrum Internetgesellschaft besteht aus
Vertretern des Bundeskanzleramts, des Finanzministeriums, des
Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und des
Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Die RTR
ist Geschäftsstelle des KIG und hat ebenso wie die Internetoffensive
Österreich (IOÖ) als Vertreterin der Unternehmen eine beratende
Funktion im Vorstand. Die Einrichtung des KIG wurde von der
Bundesregierung im Februar 2010 beschlossen. Im
Regierungsübereinkommen sind die Weiterentwicklung der Eckpunkte der
IKT-Strategie sowie die Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen und
Projekte verankert.
Der dritte Prioritätenkatalog einschließlich des Berichts zu den
bisherigen Prioritätenkatalogen ist online abrufbar unter:
https://www.kig.gv.at/massnahmen/prioritaere-massnahmen.html
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TCO






