Innenministerin zeigt großes Verständnis für Europaregion

Euregio-LHs bei BMin Mikl-Leitner

Innsbruck (OTS) - Den Worten Taten folgen lassen: Nachdem gestern die drei Euregio-LHs einen Beschluss fassten, in dem sie sich zu direkten Verhandlungen mit den zuständigen Einrichtungen auf den staatlichen Ebenen Österreichs und Italiens bekennen, sprachen heute die LH Günther Platter, LH Arno Kompatscher und LH Ugo Rossi bei BMin Johanna Mikl-Leitner vor. Diese zeigte nicht nur Verständnis für die Tiroler Situation und das sensible Thema des Brenners, sondern auch die Bereitschaft, alles gemeinsam zu planen.

Übereinstimmung herrschte auch dahingehend, dass es keine unkontrollierte Einreise nach Österreich geben dürfe und es gleichzeitig eine deutliche Reduktion der Flüchtlingszahlen brauche. „Hier müssen wir uns gut abstimmen und zusammenarbeiten. Nun geht es darum, gemeinsam zu planen, wie die konkrete Abwicklung bei etwaigen Kontrollen aussehen kann“, so LH Günther Platter. „Solange die EU nichts tut, werden nationale Maßnahmen bis hin zu Grenzkontrollen notwendig sein. In diesem Sinne befürworte ich diese Maßnahmen.“

Europaregion bleibt stark

Die europäische Flüchtlingskrise stelle die Europaregion vor besondere Herausforderungen, doch auch bei solch schwierigen Themen fahren wir eine gemeinsame Linie. Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino bleibt auch trotz der Flüchtlingskrise stark“, stellten die drei Landeshauptleute fest. „Gerade der Brenner ist für uns eine historisch sensible Grenze – deshalb haben wir eine Taskforce gegründet, deshalb gehen wir hier einen gemeinsamen Weg, deshalb planen wir gemeinsam alle Maßnahmen.“

Rückfragen & Kontakt:

Amt der Tiroler Landesregierung
Abt. Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0)512 508-1902
pr@tirol.gv.at
www.tirol.gv.at/oeffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TIR0001