SPÖ-Klubvorsitzender Herzog: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen besonderen Schutz und Sicherheit

WIFF wettert gegen Minderjährige - Geplant sind 3 Wohngemeinschaften für insgesamt 45 Minderjährige

Wien (OTS/SPW) - "Mit falschen Behauptungen an die Öffentlichkeit zu gehen und damit Stimmung gegenüber Schutzsuchenden zu machen, ist keine seriöse Art und Weise Politik zu machen", so der Floridsdorfer SPÖ-Klubvorsitzende Bernhard Herzog angesichts der neuerlichen Versuche Schimaneks, gegen Flüchtlinge zu wettern. "Die Unterbringung von tausenden Flüchtlingen ist zweifellos eine große Herausforderung für diese Stadt. Dabei stehen das Prinzip der Ordnung und der Menschlichkeit an oberster Stelle. Es hat niemand etwas davon, mit Unwahrheiten die Bevölkerung zu verunsichern."****

"Der FSW betreut derzeit mit seinen Partnerorganisationen rund 870 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in ganz Wien. 45 von ihnen werden im März in Floridsdorf ein neues Zuhause finden", so Herzog. "Vor allem für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ist eine altersadäquate Unterbringung essentiell. Sie haben in ihren Herkunftsländern Schreckliches erlebt und mussten ihre Familien zurücklassen. Diese Kinder und Jugendlichen brauchen eine Politik, die für sie eintritt, sie schützt und ihnen eine Lebensperspektive anbietet. Je 15 Jugendliche werden in drei Wohngemeinschaften, bewilligt und kontrolliert von der MAG ELF - Amt für Jugend und Familie, von einer Organisation rund um die Uhr betreut und unterstützt. Hier von einem Asylheim zu sprechen, wie es Schimanek tut, entbehrt jeder Grundlage und es entspricht auch nicht den Tatsachen. Schimanek hat mit seinen Angriffen gegenüber jenen Menschen, die Unfassbares erlebt haben, einen neuen Tiefpunkt erreicht. Bisher stand die Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen außer Streit. Dass das WIFF hier nun gegen Kinder und Jugendliche wettert, zeigt, dass diese Partei wirklich vor nichts zurückschreckt", so der Klubvorsitzende.

Abschließend betont Herzog den Einsatz des Bezirks dafür, dass der Betreiber der Wohngemeinschaften im Sinne einer transparenten Kommunikation zu einem Tag der offenen Türe lädt. Dann können sich die Floridsdorferinnen und Floridsdorfer davon überzeugen, dass die Unterbringung von 45 Kinder und Jugendlichen gut machbar ist. (Schluss)

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