FPÖ: Karlsböck: Das rote Wien agiert immer dreister!

„Rauswurf von Lungenfacharzt Rainer völlig inakzeptabel“

Wien (OTS) - Der freiheitliche Wissenschaftssprecher, Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses im Nationalrat, Gesundheitspolitiker und selbst karenzierte Arzt des Wiener Krankenanstaltenverbundes, NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck, zeigte sich empört über den De-facto-Rauswurf des Lungenfacharztes und Gewerkschaftsgründers Gernot Rainer durch die rote Gemeinde Wien.

Dass man dem Begründer der Ärztegewerkschaft Asklepios vorwerfe, er setze sich für die Interessen seiner Standesgenossen und der Bediensteten in den Wiener Gemeindespitälern ein, zeuge von der Verkommenheit der roten Wiener Gesundheitspolitik. „Dreist und plump“ sei vor allem die Begründung, die der Nichtverlängerung des befristeten Dienstvertrages von Gernot Rainer zugrunde liege, so Karlsböck.

Wenn dem hochqualifizierten und vom Vorgesetzten mit Bestnoten beurteilten Facharzt nun in der Mitarbeiterbeurteilung von Barbara Hörnlein, der Angetrauten des SPÖ-Bürgermeisters, vorgeworfen werde, es fehle ihm die „Identifikation mit den Gesamtinteressen der Stadt Wien“ sei dies beschämend und ein Symbol von jener Dekadenz, die in der Gemeinde Wien Einzug gehalten und dazu geführt habe, dass sich diese nicht mehr dem Wohl ihrer Bürger verpflichtet fühle, sondern als roter Familienclan agiere. Dass etwa Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely als Gattin des SPÖ-Klubobmanns im Nationalrat via Krankenanstaltenverbund die Interessen der Partei vor jene der Steuerzahler stellen und durch den Rauswurf Rainers das Aufzeigen von Missständen verhindern wolle, sei völlig inakzeptabel, so der freiheitliche Arzt und Gesundheitspolitiker.

Schlimm sei auch, dass die rote Gewerkschaft der Gemeindebediensten einen Kollegen, auch wenn er nicht ihrer Fraktion angehöre, so schmählich fallen lasse. Damit führe sie sich selbst ad absurdum, Wien sei schließlich keine rote Latifundie, so Karlsböck, der jedenfalls neugierig ist, wie der sozialdemokratische Ex-Gewerkschaftspräsident Hundstorfer als Bundespräsidentschaftskandidat auf diese Vorgangsweise reagieren werde.

Karlsböck kündigte an, die Missstände durch parlamentarische Initiativen zu thematisieren. Es gehe nämlich nicht an, dass diejenigen, die Missstände aufzeigten dafür auch noch gescholten und in ihrer beruflichen Existenz bedroht würden. „Es wird Zeit, dass die SPÖ-Granden ihre vom Pfad der Tugend abgekommenen Gattinnen zurückpfeifen und klarmachen, wem sie in Wahrheit verpflichtet sind – nämlich dem Wohle der Patienten“, so Karlsböck.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0013