KAV: Kommission entscheidet in Standardverfahren über Verlängerung von befristeten Dienstverträgen

Wien (OTS) - In heutigen Medienberichten wird der Vorwurf erhoben, dass bei der Nicht-Verlängerung des befristeten Dienstvertrages eines KAV Mitarbeiters „politische Motive“ ausschlaggebend gewesen wären. Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) widerspricht dieser Behauptung entschieden und hält dazu fest:

Für die Entscheidung, ob der befristete Vertrag eines KAV Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin nach Ablauf der Befristung ausläuft oder dem Mitarbeiter bzw. der Mitarbeiterin vom KAV ein unbefristetes Dienstverhältnis angeboten wird, gibt es im KAV ein transparentes und standardisiertes Verfahren. Die Entscheidung trifft die Dauervertragskommission. Sie tagt vier Mal im Jahr, ihre Mitglieder stammen aus dem KAV Bereich Health Care Management und Personal, weiters aus der MA 15 Landessanitätsrat und der Personalvertretung. Rechtsanspruch auf Verlängerung gibt es bei einem befristeten Dienstverhältnis nicht.

Dieses Prozedere kam auch bei dem medial kolportierten Fall zum Einsatz: Wie bei jedem anderen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin auch wurde als Entscheidungsgrundlage neben der fachlichen Qualifikation das Verhalten in Hinblick auf das Klima in der Abteilung und im Unternehmen insgesamt beurteilt. Unabhängig von der fachlichen Qualifikation hat es bei der für die Verlängerung eines befristeten Dienstverhältnisses notwendigen Beurteilung in diesem Fall aus Sicht der Kommission Umstände gegeben, die der Fortsetzung des befristeten Dienstverhältnisses entgegen standen.

Der KAV verwehrt sich weiters entschieden gegen die Behauptung, eine gewerkschaftliche Tätigkeit zu unterbinden oder zu verhindern. Wie das Bundeseinigungsamt als zuständige Behörde erst kürzlich festgestellt hat, handelt es sich bei Asklepios um einen privaten Verein und keine Gewerkschaft. Der KAV findet es befremdlich, dass von der verschiedenen Seiten neuerlich versucht wird, die vertrauensvolle Atmosphäre im Unternehmen durch das Darstellen von Halbwahrheiten aus internen Unternehmensprozessen zu stören.

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