Entlassung des Asklepios-Gründers zum Schaden der Patienten

BM Dr. Sabine Oberhauser muss Rauschmiss Rainers stoppen!

Wien (OTS) - Österreichs Krankenversorgung kracht an allen Ecken. Praxisferne und parteinahe Gesundheitsreformer vertrösten uns mit Schlagworten wie „ELGA“ und „Primärversorgungszentren“ auf bessere Zeiten. Ihre Reformideen stehen auf dem Boden des Misstrauens und haben Einsparungen zum Ziel. Ein solidarisches und soziales Gesundheitssystem soll in einen attraktiven Markt für Investoren umgestaltet werden. Der Mensch wird abgewertet, sei er Patient, Arzt oder Pflegedienstleistender. Herr und Frau Österreicher werden mehr und mehr in die Privatmedizin gedrängt, Jungärzte wandern scharenweise ab und das Pflegepersonal arbeitet jenseits der Zumutbarkeitsgrenze.

Dr. Gernot Rainer, Lungenfacharzt im Otto-Wagner-Spital, ist ein gewissenhafter Leistungsbringer, der sich mit aller Kraft gegen diese destruktiven Reformideen stellt. Als Gründer und Obmann der Ärztegewerkschaft Asklepios vertritt er die Interessen seiner Berufsgruppe auf dem Boden geltenden Rechts. Jetzt wird er mit existentieller Bedrohung abgestraft. Ein engagierter Arzt mit Bestnoten im Dienstzeugnis wird in Zeiten beträchtlicher Personalnot entlassen. Ein System, welches Menschen wie ihn geringschätzt und meint sie nicht brauchen zu können, ist sterbenskrank und weiß es offenbar nicht.

Der Österreichische Hausärzteverband (ÖHV) fordert die Vizepräsidentin des ÖGB, Frau Dr. Sabine Oberhauser, auf, sich der vom Wiener Krankenanstaltenverbund politisch motivierten Kündigung Dr. Rainers entgegenzustellen.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Wolfgang Geppert,
Sprecher des Österreichischen Hausärzteverbandes,
geppert@aon.at, 0664/133 09 99

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HAU0001