SPÖ-Schieder: Unfaire Praktiken in Stahlbranche rasch beenden

Kein Sozial- und Umweltdumping auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen

Wien (OTS/SK) - Anlässlich der heute in Brüssel stattfindenden Proteste der Stahlindustrie, an der sich auch die voestalpine beteiligt, erneuert SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder seine Forderung nach einem raschen und deutlichen Handeln auf EU-Ebene. „In Europa stehen hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die Stahlindustrie ist ein sehr bedeutender Teil der europäischen Industriepolitik. Die mit Sozial- und Umweltdumping agierende Billigkonkurrenz aus China kann nicht hingenommen werden. Es gilt für alle, internationale Regeln, wie etwa die ILO-Kernarbeitsnormen, einzuhalten“, so Schieder. ****

Die von der EU-Kommission verhängten Strafzölle sind für Schieder ein erster Schritt. „In einem weiteren Schritt müssen Unternehmen, die sich nicht an die Einhaltung der ArbeitnehmerInnenrechte und Umweltstandards halten, erschwerte Eintrittshürden auf dem europäischen Markt vorfinden. Die Sicherstellung fairer Spielregeln ist entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg“, macht Schieder klar.

„Ich hoffe, Wirtschaftsminister Mitterlehner macht seine vor kurzem getätigten Aussagen wahr und setzt sich vehement dafür ein, den Zusammenbruch der Branche gemeinsam mit seinen KollegInnen zu verhindern“, betont Schieder. (Schluss) sc/kg/mp

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