Elektronisches Parkpickerl: Positive Zwischenbilanz

Positives Feedback aus der Bevölkerung

Wien (OTS) - Der Pilotbetrieb für das elektronische Parkpickerl läuft erfolgreich seit 1. November 2015 in den Bezirken 4 und 5. Wer in diesen Bezirken ein neues Parkpickerl oder eine Verlängerung beantragt, erhält automatisch einen elektronischen Parkkleber. Seitens der BewohnerInnen in den Pilotbezirken wurde das elektronische Parkpickerl durchwegs positiv angenommen. Zum 1.1.2016 waren bei 15.703 gültigen Ausnahmebewilligungen Schätzungen zufolge bereits an rund 6.000 Fahrzeugen elektronische Parkpickerl angebracht. Derzeit noch gültige alte Parkpickerl müssen nicht getauscht werden, sondern werden bei der nächsten Verlängerung getauscht. Ein Austausch des Parkklebers bei Verlängerung ist mit dem neuen elektronischen Parkpickerl nicht mehr notwendig.

Aus Sicht der Überwachung muss ein reibungsloser Überwachungsprozess gewährleistet sein. In den ersten Monaten des Pilotbetriebs steht nun das Testen und Verbessern der PDA-Software im Vordergrund. Im Gegensatz zu vielen anderen Systemen können durch die RFID-Chip Technologie zukünftig auch z.B. verschmutzte oder gänzlich schneebedeckte Fahrzeuge überprüft werden bei denen Parkpickerl oder auch Kennzeichen nicht sichtbar sind. Ebenso kann die Abfrage nunmehr vom Gehsteig aus erfolgen.

Datensicherheit voll gewährleistet

Die BesitzerInnen eines elektronischen Parkpickerls brauchen um ihre Daten nicht besorgt sein, da auf dem Chip/Transponder selbst keine Daten hinterlegt sind, sondern nur eine einmalige und eindeutige Identifikationsnummer. Das Überwachungsorgan ermittelt mit seinem Lesegerät lediglich diese Nummer und sendet sie an eine Datenbank. Erst von dieser erhält das Kontrollorgan die folgenden Parkpickerl-Informationen.

  • Behördliches Kennzeichen
  • Marke/Type des Fahrzeuges
  • Geltungsbereich (Bezirk)
  • Gültigkeitsdauer

Es handelt sich somit um Informationen, die bereits bisher bei der Kontrolle der Fahrzeuge ersichtlich waren bzw. sind.
Weiterer Ablaufplan:

Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotbetriebs erfolgt mit 1. September 2016 der Rollout auf alle übrigen parkraumbewirtschafteten Bezirke. Gleichzeitig soll auch die Erweiterung der Online-Antragsmöglichkeiten bei den Magistratischen Bezirksämtern starten. Zusätzlich zum bereits bestehenden Neuantrag wird es dann möglich sein, folgende Geschäftsfälle online abzuwickeln:

  • Wohnsitzwechsel
  • Fahrzeugwechsel
  • Kennzeichenwechsel
  • Rückvergütung
  • Authentifizierung über die Bürgerkarte/Handysignatur (geringere Bundesgebühren) oder ohne Authentifizierung durch manuelle Befüllung

Rückfragen & Kontakt:

Alexander Bachmaier
Magistratsabteilung 67 - Parkraumüberwachung
Tel.: 01-4000-67023
Fax.: 01-4000-99-67010
m@ail: alexander.bachmaier@wien.gv.at
Brief: 1200 Wien Dresdnerstraße 81-85
wien.at: http://www.wien.gv.at/verkehr/parken/strafen

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0007