Blümel: Rot-Grün lässt Wiener Lehrerinnen und Lehrer im Stich

Hilferuf der Pflichtschullehrer endlich ernst nehmen - Maßnahmen des Stadtschulrates „Tropfen auf den heißen Stein“ – Eigene Vorbereitungsklassen notwendig, sinnvoll und vernünftig

Wien (OTS) - „Die rot-grüne Stadtregierung muss endlich aufwachen! Die Wiener Pflichtschulen brauchen angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme dringend Unterstützung! Etwa in Form von deutlich mehr Unterstützungslehrern - und zwar jetzt!“, erklärt der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel, angesichts des wiederholten Hilferufes der Wiener Pflichtschullehrer im heutigen Ö1-Morgenjournal: „Rot-Grün lässt die Wiener Lehrerinnen und Lehrer im Stich!“. Die berechtigten Sorgen müssten endlich ernst genommen werden. Die mobilen Unterstützungsteams des Stadtschulrates seien lediglich ein „Tropfen auf den heißen Stein“ und es fehle an professionellen und zentral kommunizierten Anleitungen, wie Pädagogen mit den Herausforderungen rund um traumatisierte, nicht alphabetisierte Flüchtlingskinder vorgehen sollen. „Bereits die Vorgängerin der derzeitigen Bildungsministerin hat den Wiener Lehrerinnen und Lehrern mehr Support-Personal versprochen. Passiert ist bis heute nichts! Wie lange wollen die Bildungsverantwortlichen noch warten, bis der Hilferuf ernst genommen wird?“, so Blümel.

„Wir haben mit den Flüchtlingsströmen nach Wien eine riesige Herausforderung zu meistern, mit der wir die Pädagoginnen und Pädagogen dieser Stadt nicht alleine lassen dürfen. Rot-Grün betreibt eine vollkommen verfehlte und überzogene Willkommenskultur, beschäftigt sich aber nicht mit deren Konsequenzen“, so Blümel. Wien müsse weg von oberflächlichen PR-Aktionen wie der Gratisnachhilfe hin zu Maßnahmen, die tatsächlich im Klassenzimmer bei den einzelnen Kindern ankommen. Alleine für die Entlastung der Pädagogen von Verwaltungsaufgaben gäbe es mit rund 600 Frühpensionierungen pro Jahr „aus organisatorischen Gründen“ im Wiener Beamtenbereich genügend vorhandenes Potential. „Rot-Grün muss endlich anfangen zu arbeiten. Wo sind die im rot-grünen Regierungsprogramm 1.000 versprochenen zusätzlichen Lehrer für Wien? Und es braucht eigene Deutschklassen für alle, die unsere Sprache nicht ausreichend beherrschen“. Dies sei das einzig positive Zeichen, dass die langjährige Forderung der ÖVP Wien nach Vorbereitungsklassen für nicht-deutsch sprechende Kinder nun auch umgesetzt wird. Laut Ö1-Morgenjournal gebe es bereits zehn eigene Klassen mit nicht-deutsch sprechenden Flüchtlingskindern. „Nur so kann gewährleistet werden, dass Kinder in den Regelklassenunterricht einsteigen können“, so Blümel.

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