Haubner ad Kaske: „Lenken statt bremsen“

Schluss mit unternehmerfeindlicher Arbeitsmarktpolitik – Betriebe nehmen moralische und soziale Verantwortung täglich wahr

Wien (OTS) - „Die Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Land nehmen ihre moralische und soziale Verantwortung täglich mehr als wahr. Sie finanzieren den Großteil unseren Sozialsystems und geben Zehntausenden Jugendlichen eine Zukunftsperspektive in ihren Betrieben. Was die Unternehmer brauchen sind aber geeignete Rahmenbedingungen dafür und genau da braucht es bei der Arbeiterkammer ein Umdenken. Strafen und wirtschaftshemmende Retro-Ideen schaffen keinen einzigen Arbeitsplatz. Wir brauchen Lenker und keine Bremser“, kommentiert Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner die heutigen Aussagen von Arbeiterkammer-Präsident Rudolf Kaske in der ORF-Pressestunde.

„Die Betriebe, die knapp 2 Millionen Arbeitsplätze in diesem Land schaffen, fortlaufend durch neue Belastungen knebeln zu wollen, jegliche Form der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes zu blockieren und zeitgleich aber das Problem der steigende Arbeitslosenzahlen der Wirtschaft zuzuschreiben und die Unternehmer zu verunglimpfen ist schon ein starkes Stück“, betont Haubner.

Die vielen Unternehmer in diesem Land sind der Stabilitätsmotor und die Stützsäule für Österreich auch in Krisenzeiten. Die angesprochenen Herausforderungen werden nur durch Einbeziehung der Unternehmen zu lösen sein. „Die heimischen Betriebe sind Partner und nicht Feind. Wir müssen die Betriebe durch gezielte Impulse unterstützen und wir müssen die Rahmenbedingungen zukunftsorientiert gestalten. Dazu zählen eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, eine Investitionsprämie sowie eine Integrationsprämie für die Unternehmen“, so Haubner.

Zum Thema Fachkräfte hält der Wirtschaftsbund-General fest: „Unsere Unternehmer bilden unter teils schwierigen Voraussetzungen Zehntausende Lehrlinge aus. Sie leisten damit auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Dafür verdienen sie sich Dank und Respekt.“

Abschließend betont Haubner: „Neue Jobs schaffen wir sicher nicht durch eine unternehmerfeindliche Arbeitsmarktpolitik. Wir müssen die Wirtschaft unterstützen und die Rahmenbedingungen an die Zeit anpassen. Mehr Unternehmerfreundlichkeit und mehr unternehmerische Freiheit – das sind die richtigen Schritte. Das schafft Arbeitsplätze“.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund
Anja Mayer
Pressesprecherin
+43 (0)1 5054796-13,Mobil: +43 (0)664 88424203
a.mayer@wirtschaftsbund.at
http://www.wirtschaftsbund.at www.facebook.com/WirtschaftsbundOesterreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NWB0001