FP-Seidl: Wiener Patientenanwältin ist weit ab von der Realität

Versagen im Gesundheitssystem ist offensichtlich

Wien (OTS) - Die Patientenanwältin Sigrid Pilz, weder Juristin noch Medizinerin, sieht, wie sie in den vergangenen Tagen betonte, keine deutliche Verschlechterung für die Patienten und Patientinnen in Wien. Die Wiener Spitäler seien so gut aufgestellt, dass man nicht Sorge haben müsse, dass man akut nicht versorgt würde, wird sie zitiert. „Die höchstbezahlte Patientenanwältin die Wien je hatte, missversteht offenbar ihre Aufgaben. Wer die Zustände in den Spitälern und vor allem Ambulanzen kennt, weiß, was von ihrer Kompetenz zu halten ist“, kommentiert der FPÖ-Wien Sozialsprecher Wolfgang Seidl die Aussage.

Während Pilz gleich nach ihrer Bestellung ein Eigengehalt, das um knapp EUR 1.500,00 höher war als das ihres Vorgängers Dr. Konrad Brustbauer, bekam und sich auch gleich eine Mitarbeiterin aus dem grünen Klub in Wien in die Patientenanwaltschaft mitgenommen hat – immerhin mit einem Gehalt von knapp 5.000,00 Euro -, beklagt sie selbst die angebliche Neiddebatte über Gehälter und zu geringe Arbeitszeiten. "Zudem ist Pilz das Kunststück gelungen, als erste Patientenanwältin innerhalb kürzester Zeit alle Ärzte gegen sich aufzubringen“, ortet Seidl Versagen von Beginn an. Dem nicht genug, war Pilz von Beginn an gegen die Einsetzung eines eigenen Patientenanwalts durch die Ärztekammer Wien. „Mit Franz Bittner wurde im Gegensatz zu Pilz eine Person bestellt, die vom Gesundheitswesen durch seine früheren Tätigkeiten Ahnung hat und weiß, wo es krankt“, so Seidl.

Abschließend erinnert Seidl an die Reden von Sigrid Pilz im Wiener Gemeinderat, bei denen sie immer "stolz" darauf war, keine Sonderklassepatientin zu sein und auch nie zu werden. „Was davon zu halten ist, sieht man am aktuellen Bericht über das AKH. Wir Freiheitlichen werden in den kommenden Sitzungen dazu Anfragen im Gemeinderat stellen und sind schon sehr gespannt auf die Antworten“, kündigt der FPÖ-Mandatar abschließend an. (Schluss)

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