Blümel/Schwarz: Stadtregierung muss Aufschrei der Pflichtschullehrer endlich in dem nötigen Ausmaß ernst nehmen

Maßnahmen des Stadtschulratspräsidenten werden nicht ausreichen um Herausforderungen zu bewältigen - Forderungen der ÖVP umsetzen

Wien (OTS) - "Angesichts des jüngsten Hilfeschreis der Wiener Pflichtschullehrer in Zusammenhang mit den aktuellen Flüchtlingsströmen werden nun zaghaft erste Bemühungen der Stadt gesetzt. Die nun angekündigten Maßnahmen des Stadtschulratspräsidenten sind zwar ein erster Schritt, werden wohl aber nicht ausreichen um diesen großen Herausforderungen gerecht zu werden", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel zur heutigen Berichterstattung auf wien.orf.at und weiter: "Die Stadtregierung muss die Anliegen der Pflichtschullehrer endlich in dem nötigen Ausmaß ernst nehmen und rasch die Schritte setzen, damit diese so gut wie möglich unterstützt werden"

"Wir benötigen in Wien eine grundlegende Änderung der bisherigen Politik, weg von den ewigen oberflächlichen und keineswegs nachhaltigen PR-Aktionen wie der Gratis-Nachhilfe hin zu Maßnahmen, die auch wirklich in der Schule ankommen. Dabei gilt es die Forderungen der ÖVP Wien umzusetzen. Wir brauchen eine wirkliche Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer von Verwaltungsaufgaben durch entsprechenden Einsatz von Verwaltungspersonal. Personal gäbe es für die Übernahme von Verwaltungsaufgaben angesichts von rund 600 Frühpensionierungen im Wiener Beamtenbereich pro Jahr eigentlich genug. Darüber hinaus muss die Umsetzung des Modells der Schulsozialarbeit nach Berner Vorbild angegangen werden, mehr Geld für benachteiligte Schulen aufgewendet sowie eine zielgerichtete Subjekt- statt Objektförderung an den Schulen etabliert werden", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Sabine Schwarz.

"Das bereits bekannte Schönreden der Probleme seitens der Stadtregierung hilft uns in dieser Sache nicht weiter. Die Lehrer und die Schulen dürfen nicht im Stich gelassen werden. Rot-Grün muss die Hausaufgaben im Bildungsbereich endlich erledigen", so die beiden abschließend.

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