Berlinale und mehr: „Kulturmontag Spezial aus Berlin“ am 15. Februar

Außerdem: „Max Raabe & Palast Orchester – Eine Nacht in Berlin“

Wien (OTS) - Ganz im Zeichen der aktuellen Internationalen Filmfestspiele steht ein „Kulturmontag Spezial aus Berlin“ am 15. Februar 2016 um 22.30 Uhr in ORF 2. Die von Peter Schneeberger präsentierte Sendung befasst sich mit den Filmen und Stars der Berlinale ebenso wie mit der boomenden Filmmetropole Berlin an sich, blickt aber auch auf weitere kulturelle Aspekte der deutschen Bundeshauptstadt. So ist u. a. auch der spektakuläre wie umstrittene Wiederaufbau des einstigen kaiserlichen Stadtschlosses als Museum Thema, weiters der ungewöhnlichste Ausstellungsraum der Stadt im ehemaligen Reichsbahnbunker, der die Sammlung Boros beherbergt, u. v. m.
Anschließend, um 23.15 Uhr, stehen mit „Max Raabe & Palast Orchester – Eine Nacht in Berlin“ die Höhepunkte des gleichnamigen Konzertprogramms des bekannten Wahl-Berliners und seines Ensembles auf dem Programm.

Berlinale 2016: Die Stars und ihre Filme

Wenn ganz Berlin wieder das Filmfieber gepackt hat und Hollywood-Stars auf dem roten Teppich posieren, dann hat Deutschlands größter Kulturevent wieder seine Pforten geöffnet. Mit 300.000 verkauften Tickets ist die Berlinale unangefochten das publikumswirksamste Filmfestival der Welt. 2016 stehen nicht weniger als 400 Filme auf dem Programm – 18 davon konkurrieren im Wettbewerb um den begehrten Goldenen und die Silbernen Bären. Eine Berlinale mit besonders hohem Glamour-Faktor: Den Jury-Vorsitz hat in diesem Jahr die dreifache Oscar-Gewinnerin Meryl Streep übernommen. Der große Star des Eröffnungsabends ist George Clooney, der die Komödie „Hail, Caesar!“ der Coen-Brüder präsentiert. Der „Kulturmontag“ trifft George Clooney, Scarlett Johansson und Co. zum Interview und berichtet über die Highlights der ersten Festivaltage.

Die boomende Filmmetropole – Ein Blick hinter die Kulissen

Die Dichte an Filmprominenz während der Berlinale ist unschlagbar. Doch auch während des restlichen Jahres boomt die Filmstadt an der Spree gewaltig. Schauspielstars wie Jennifer Lawrence, Tom Hanks oder Brad Pitt sind erst unlängst hier vor der Kamera gestanden, Blockbuster wie „Die Tribute von Panem“, „Bridge of Spies“ oder die TV-Serie „Homeland“ sind zumindest teilweise in den Filmstudios Babelsberg und an Schauplätzen in Berlin gedreht worden. Was macht die deutsche Hauptstadt als Filmmetropole so attraktiv? Der „Kulturmontag“ wirft einen Blick hinter die Kulissen großer Kinoproduktionen und besucht mit einem Location-Scout berühmte Drehorte.

Der umstrittene Kult um einstige Pracht – Das neue Stadtschloss Berlin

Es ist das ideologisch umstrittenste Bauprojekt Berlins: Der Wiederaufbau des einstigen Stadtschlosses der deutschen Kaiser. Während des Zweiten Weltkriegs fast vollständig ausgebrannt wurde das Gebäude 1950 von der DDR-Führung abgerissen und auf dem Gelände der Palast der Republik errichtet. 2019 soll das Schloss nun unter dem Namen „Humboldt Forum“ an seinem alten Standplatz als Museum außereuropäischer Kulturen und Berlin-Museum eröffnen und Einheimische wie Touristen anlocken. Der Rohbau steht – und hat nicht nur Befürworter, die ein „schönes“ Gebäude begrüßen, das an die Vergangenheit anknüpft und in historischen Dialog mit den umliegenden Bauwerken tritt. Kritiker des millionenschweren Wiederaufbaus attestieren der Stadt ein Armutszeugnis dafür, derart unbedacht mit ihrer DDR-Vergangenheit umzugehen, den Palast der Republik kurzerhand abzureißen und an seine Stellen ein „Pappschloss“ als „Lego für Erwachsene“ neu zu errichten. Der „Kulturmontag“ unternimmt einen Lokalaugenschein.

Europas ungewöhnlichster Ausstellungsraum – Die Sammlung Boros im ehemaligen Reichsbahnbunker Berlin

Berlin hat viele Gesichter, und immer wieder sperren an den unglaublichsten Orten Galerien oder Theaterräume auf. Das ungewöhnlichste Museum der Stadt ist die Sammlung Boros. Die hochwertige Institution zeitgenössischer Kunst ist in einem ehemaligen Zivilschutzbunker im Zentrum Berlins untergebracht. Ihr Besitzer, der Millionär und Medienunternehmer Christian Boros, wohnt in einem Penthouse am Dach, seine Kunstwerke sind in den ehemaligen Schutzräumen ausgestellt. Die spektakuläre Sammlung ist öffentlich zugänglich, allerdings nur mit Voranmeldung, und die Wartezeit beträgt sechs bis acht Wochen. Der „Kulturmontag“ führt durch das Gebäude und die aktuelle Ausstellung.

Der „Kulturmontag“ wird als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) bereitgestellt.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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