Kucharowits zu Februargedenken: Niemals vergessen - Freiheit, Demokratie und soziale Absicherung schützen!

Wien (OTS/SK) - „Erinnern, Mahnen und vor allem niemals vergessen. Das dürfen keine Floskeln sein, die lediglich aus der Schublade gezogen werden, sondern müssen Prinzipien sein, die wir in unserer täglichen, politischen Arbeit leben!“, so Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG), anlässlich der diesjährigen Februargedenken. ****

Arbeiterinnen und Arbeiter haben am 12. Februar 1934 die Demokratie und Freiheit mit ihrem Leben verteidigt. „Es war ungemein mutig, Widerstand zu leisten und dem Faschismus entgegenzutreten. Daran müssen wir erinnern, ihnen gedenken und an ihrem Mut, sollten wir uns ein Beispiel nehmen“, so Kucharowits weiter.

Seit fünf Jahren herrsche Krieg unmittelbar vor den Toren Europas. Kinder, Frauen, Männer flüchten, um ihr Leben zu retten. Sie suchen Schutz in einem demokratischen, friedlichen Europa. „Dieses Europa hat aufgrund seiner Grundsätze, nämlich der Menschenrechte, und seiner Geschichte die Pflicht, Menschen Schutz zu gewähren. Gleichzeitig müssen wir standhaft gegen HetzerInnen, die einen Keil in unsere Gesellschaft treiben möchten, auftreten, um damit Demokratie und Freiheit hochzuhalten. Im Moment passiert das nicht, Ängste werden geschürt und Menschen gegeneinander ausgespielt“, so die JG-Vorsitzende weiter.

Auch Österreich führe momentan eine Debatte, die ein wesentliches Standbein, einer solidarischen modernen Demokratie, gefährde. „Die Diskussion rund um die Kürzung der Mindestsicherung ist mehr als dreist und brandgefährlich. Den Sozialstaat in Frage zu stellen, Sozialleistungen zu kürzen, schürt das Spalten einer Gesellschaft, trifft die Ärmsten und gefährdet unsere Demokratie und Sicherheit. Wir dürfen das nicht zulassen und jedem Angriff auf diese Errungenschaften, standhalten. Gedenken und Erinnern ist somit mehr als nur in die Vergangenheit zu blicken. Es ist ein Auftrag an uns alle, aus der Geschichte zu lernen und unsere erkämpften Rechte zu verteidigen“, so Katharina Kucharowits abschließend. (Schluss) up/mp

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