FPÖ-Kassegger: Drastische Mittelaufstockung für Universitäten und Forschungsförderung notwendig

Forschungsfinanzierungsgesetz ebenfalls schon überfällig

Wien (OTS) - An der lapidaren Feststellung, dass das strategische Forschungsziel bis zum Jahr 2020 der Bundesregierung nicht erreicht werden könne, übte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Mitglied im Wissenschaftsausschuss MMMag. Dr. Axel Kassegger scharfe Kritik: "Mit Willensbekundungen allein ist es nicht getan, es müssen schon auch Mittel für Universitäten und Forschungsförderung locker gemacht werden: Wie der Forschungsrat RTF auflistet, stehen den Hochschulen in Österreich jährlich rund 12.500 Euro pro Student zur Verfügung, in der Schweiz hingegen fast 50.000 Euro und in Bayern immer noch rund 26.000 Euro."

Mit einer drastischen Erhöhung der finanziellen Mittel, kombiniert mit einer deutlichen Reduktion der nicht prüfungsaktiven Studenten könne man eine Angleichung der Forschungsquote an bayerische und Schweizer Verhältnisse schaffen. "Für die richtigen Rahmenbedingungen braucht es aber auch eine effiziente Organisationsstruktur, dann könnte beispielsweise der Verwaltungsaufwand für Hochschulen und Ministerium verringert werden. Ein erster Schritt wäre, dass endlich ein Forschungsfinanzierungsgesetz vorgelegt wird", meinte Kassegger, denn bis dato gebe es ein solches noch nicht.

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