FPÖ-Mareda ad Flüchtlingskoordinator Hacker: Ihre Aussagen lassen tief blicken

Der falsche Mann am falschen Platz?

Wien (OTS) - Nicht genug damit, dass die Wiener Stadtregierung in Sachen Flüchtlingsunterbringung ohne Rücksicht auf die Bevölkerung agiert, hat eine Aussage des Flüchtlingskoordinators Peter Hacker in der gestrigen Bezirksvertretungssitzung in Floridsdorf aufhorchen lassen. Auf die Frage wie man den Flüchtlingen denn unsere Werte vermitteln soll, antwortete er lapidar, dies würde wohl schwierig sein, so lange häusliche Gewalt auch bei uns stattfindet. „Diese Aussage ist mehr als empörend“, ärgert sich FPÖ-Bezirksvorsteher Stellvertreter in Floridsdorf, Karl Mareda. Schließlich weiß jeder Österreicher und damit jeder Wiener, dass Gewalt gegen Frauen bei uns strafbar und gesellschaftlich nicht anerkannt ist. Dass sie trotzdem passiert ist schlimm genug, sie aber mit so einer Aussage zu verharmlosen und als gesellschaftliche Norm hinzustellen, ist ein Skandal. „Die Wiener Stadtregierung ist aufgefordert darüber nachzudenken, ob mit der Person Hacker tatsächlich der richtige Mann als Flüchtlingskoordinator eingesetzt wurde“, so Mareda. (Schluss)

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