Wohlmuth: Wie man es auch betrachtet – das Pensionsantrittsalter steigt!

Mit nicht korrekten Zahlen sollen Grauslichkeiten legitimiert werden

Wien (OTS) - Nach der erfolgten Klarstellung der Pensionsversicherungsanstalt (PVA), dass das Pensionsantrittsalter nicht sinkt, sondern steigt, betont Pensionistenverbands-Generalsekretär Andreas Wohlmuth: „Immer wieder wird von immer denselben Institutionen und Personen bewusst mit falschen Zahlen zum Pensionsalter, zu den Pensionskosten usw. operiert. Diese Kreise wollen nichts als verunsichern. Sie können offenbar nicht akzeptieren, dass bereits eingeleitete Reformen Monat für Monat stärker wirken: Wie man es auch betrachtet: Die Pensionskosten bleiben stabil, das Pensionsantrittsalter steigt! Selbst die – nach Meinung des Pensionistenverbandes - unzulässige Mitberücksichtigung von Menschen die Rehabilitationsgeld beziehen und damit nichts mit der Pension zu tun haben, weist ein steigendes Pensionsantrittsalter aus“, so Wohlmuth. ****

„Offenbar wollen Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und Co. mit falschen Zahlen ihre geplanten Grauslichkeiten, und Pensionskürzungsideen legitimieren. Nicht mit uns!“, so Wohlmuth, der die Reformvorschläge des Pensionistenverbandes für den Pensionsgipfel am 29. Februar untermauert:

• Einbeziehung von Wertschöpfungs-bezogenen Elementen in die Finanzierung der Pensionen und Sozialsysteme – nicht nur Löhne und Gehälter. Diese Umstellung entlastet personalintensive Unternehmen. Investitionen bleiben unberührt.

• Wirksameres und früheres Bonus-Malus-System. Betriebe, die ältere Menschen beschäftigen, müssen stärker gefördert werden.

• Umfassendes Pensions- und Beschäftigungsmonitoring aufgeschlüsselt nach Branchen, Regionen und Betriebsgröße und unter Einbeziehung des öffentlichen Dienstes auf gesetzlicher Basis. Der Gesetzestext ist fertig!

• Gesund-Länger-Arbeiten-Paket zur weiteren Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters, mit gesunden Arbeitsplätzen und -bedingungen, einer verpflichtenden betrieblichen Gesundheitsvorsorge und einem Schwerpunktprogramm „Burn-Out-Vorsorge“ durch verstärkten Einsatz von Arbeitspsychologen!

• Schulungs-Bonus 50+ als finanziellen Anreiz für Firmen, die ältere MitarbeiterInnen aus- oder weiterbilden!

• Gesetzlich verpflichtendes Best-Bieter-Prinzip mit Sozialkriterien für ALLE öffentlichen Aufträge. Firmen die Lehrlinge ausbilden und Ältere beschäftigen, dürfen keinen Wettbewerbsnachteil haben! (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pensionistenverband Österreichs
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
Tel.: 01/313 72 31
E-Mail: susanne.ellmer-vockenhuber@pvoe.at

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