Sidl/Scheiblauer/Jakob: 20.000 neue Jobs in NÖ im Bereich Forschung, Innovation und neue Technologien bis zum Jahr 2020

SPÖ NÖ/JG NÖ/SJ NÖ: Arbeit ist unser Thema – Perspektiven und Arbeitsplätze für junge Menschen

St. Pölten (OTS) - Im Rahmen eines Pressegespräches – gemeinsam mit der Landesvorsitzenden der Sozialistischen Jugend NÖ, Julia Jakob, und dem Vorsitzenden der Jungen Generation NÖ, Albert Scheiblauer -stellt SPÖ NÖ Jugendsprecher Dr. Günther Sidl klar, dass es für ihn wichtig sei, dass junge Menschen nach einer Ausbildung in den großen Städten die Möglichkeit haben müssen, wieder nach Niederösterreich zurückzukehren: „Dafür brauchen wir attraktive und qualifizierte Jobs vor Ort. Denn wo Forschung und Innovation ist, sind auch spannende, erfolgreiche Unternehmen, die Arbeitsplätze, aber auch beste Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten.“

„Wir wollen 20.000 neue Jobs im Bereich Forschung, Innovation und neue Technologien bis zum Jahr 2020 in Niederösterreich schaffen. Dazu sind massive Investitionen notwendig, neue Ideen und Kooperationen mit verschiedensten Institutionen und Unternehmen. In unserem Bundesland muss aktiv und intensiv an der und für die Zukunft gearbeitet werden“, erklärt Landtagsabgeordneter Dr. Günther Sidl, Jugendsprecher der SPÖ NÖ: „Das bringt jungen Menschen wieder Perspektiven, macht Niederösterreich als Standort interessant. Dadurch wird Niederösterreich Arbeits- und Lebensmittelpunkt, wodurch wiederum neue Arbeitsplätze geschaffen werden.“

SJNÖ fordert Investitionen in überbetriebliche Lehrwerkstätten

Die SJ Niederösterreich fordert Ausbildung statt Ausbeutung, so Julia Jakob. Jakob fordert die Pröll-VP auf, in überbetriebliche Lehrwerkstätten zu investieren, anstatt Millionen in selbstherrliche Landesausstellungen, Gartenbaumessen oder ähnliche Prestigeprojekte zur Huldigung des Landeskaisers zu stecken. Die ÖVP sei aufgerufen, das Propagandabudget zur Selbstvermarktung des Landeshauptmanns zugunsten von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für junge Menschen zu kürzen.

„Nur durch die Schaffung ordentlich bezahlter Jobs ist prekären Arbeitsverhältnissen und unbezahlten Praktika Einhalt zu gebieten. Es gilt sicherzustellen, dass flächendeckend genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Das Land muss dazu so rasch wie möglich gemeinsam mit dem AMS einen Strategieplan vorlegen, wie überbetriebliche Lehrwerkstätten im ganzen Bundesland geschaffen werden können“, sagt Jakob. Eng verwoben damit sei die Förderung öffentlicher Mobilität: „Jugendliche in peripheren Gegenden können nur dann am Arbeitsmarkt teilhaben, wenn sie auch leistbar und öffentlich von ihrem Heimatort zu ihrem Arbeitsplatz kommen können. So dauert die öffentliche Fahrt von Poysdorf, der Heimatgemeinde des zuständigen Landesrats Wilfing, nach St. Pölten zu seinem Arbeitsplatz doppelt zu lang wie die Anreise mit dem Auto.“ Öffentlich brauche man fast drei Stunden, während man die Strecke mit dem Auto in nicht einmal anderthalb Stunden zurücklegt, so Jakob.

JG NÖ für Mindestlohn von 1.700 Euro brutto

Albert Scheiblauer tritt ebenfalls gegen Lohndumping und für faire Löhne ein: „Arbeit muss sich lohnen. Unabhängig von Beruf und Kollektivvertrag stellen 1700 Euro brutto eine faire Untergrenze dar, die mit einer deutlichen Lohnsteuersenkung einhergehen muss." Scheiblauer tritt ebenfalls für eine fundierte Lehrlingsausbildung ein, um dem immer wieder prognostizierten FacharbeiterInnenmangel entgegenzuwirken und außerdem junge Menschen gut auszubilden, die die Säule für einen funktionierenden, wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort sind.

Die Schaffung von leistbaren Wohnungen für junge Menschen ist eine der zentralen Forderungen der Jungen Generation. Durch Investitionen von Gemeinden und gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften in diesem Bereich sei ebenfalls die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen sichergestellt.

Auch Industrie 4.0 sieht Scheiblauer nicht als Bedrohung, sondern als Chance: „Einfache, manuelle Jobs könnten wegfallen, aber es entstehen andere Arten von Arbeitsplätzen, für die gezielt ausgebildete und qualifizierte MitarbeiterInnen notwendig sind. Das bedeutet für Österreich steigende Anforderungen an die Ausbildung von Mitarbeitern und Fachkräften – hier ist die Politik gefordert, schon jetzt die Weichen zu stellen.“

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