ÖAMTC: Tagfahrlicht allein reicht bei schlechter Sicht nicht aus

Nur bei aktiviertem Abblendlicht sieht man gut und ist für andere gut sichtbar

Wien (OTS) - Seit 2011 erhalten in der EU nur mehr Fahrzeuge eine Typengenehmigung, die mit automatischem Tagfahrlicht ausgestattet sind. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist seither oft zu beobachten, dass Autofahrer das Abblendlicht nicht einschalten. "Ein Grund dafür könnte sein, dass die Lenker darauf vergessen, weil die Armaturenbeleuchtung durch das automatische Tagfahrlicht ebenfalls ständig eingeschaltet ist", erklärt ÖAMTC-Jurist Alexander Letitzki. Bei schlechten Sichtverhältnissen oder bei der Fahrt durch einen Tunnel kann das durchaus problematisch bzw. unzulässig sein. "Denn das das Tagfahrlicht leuchtet dann zwar, das restliche Fahrzeug bleibt aber dunkel. Auch Rück- und Begrenzungslichter leuchten nicht", so Letitzki.

Der ÖAMTC-Experte appelliert an alle Autofahrer, bei entsprechender Witterung das Abblendlicht unbedingt einzuschalten. "Das gilt natürlich nicht, wenn nur einzelne Regentropfen fallen – die Lichtpflicht ist grundsätzlich von der Gesamtsituation abhängig", hält Letitzki fest. Der ÖAMTC hat sich im Übrigen für eine verpflichtende "Dämmerungsautomatik" ausgesprochen. Viele Fahrzeuge haben bereits eine solche Schaltung, die bei schlechten Licht- und Sichtverhältnissen das Abblendlicht aktiviert. Als verpflichtendes Ausstattungsmerkmal für alle Fahrzeuge ist das bis dato leider noch kein Thema.

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