VP-Schwarz: Wiener Schulen brauchen Unterstützungspersonal - keine ideologische Rhetorik

Rot-Grün muss Hilferuf der Wiener Pflichtschullehrer endlich ernst nehmen – Wien braucht mehr Sprachlehrer, Dolmetscher, Sozialarbeiter, Psychologen und Verwaltungspersonal

Wien (OTS) - „Die Wiener Pflichtschulen haben vor zwei Wochen mittels eines öffentlichen Hilferufes ganz deutlich kommuniziert, was sie tatsächlich brauchen. Dabei wurde mit keinem Wort die gemeinsame Schule erwähnt, sondern dringend benötigtes Unterstützungspersonal!“, erklärt die Bildungssprecherin der ÖVP Wien Sabine Schwarz zur „ideologischen Rhetorik“ des Wiener Stadtschulratspräsidenten Czernohorszky sowie der Bildungsstadträtin Frauenberger zu einer heute veröffentlichen Nachauswertung der PISA-Ergebnisse aus dem Jahr 2012. Stadtschulratspräsident und Bildungsstadträtin sollten sich daher weniger auf die ideologische Interpretation der PISA-Studie konzentrieren, als darauf den Wiener Pflichtschulen angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme die notwendigen Ressourcen zukommen zu lassen. Die Wiener Pflichtschullehrer sprechen schließlich klar aus, was alle wissen, Rot-Grün aber nicht wahrhaben will:
Unterstützungspersonal ist kaum vorhanden, die Qualität des Unterrichts sinkt. „Wiener Bildungsverantwortliche hätten also viel zu tun. Wir brauchen dringend mehr Sprachlehrer, Dolmetscher, Sozialarbeiter, Psychologen und auch Verwaltungspersonal“, so Schwarz. „Rot-Grün muss den Hilferuf der Wiener Pflichtschullehrer endlich ernst nehmen und agieren.“

Darüber hinaus weist die Bildungssprecherin darauf hin, dass das „planlose Taumeln“ der rot-grünen Stadtregierung in Sachen Umsetzung einer Modellregion in Wien endlich abgestellt werden muss. Während die grüne Bevormundungspartei einen Anschlag auf die Wahlfreiheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern mittels einer zusammenhängenden Gesamtschul-Modellregion in Floridsdorf sowie der Donaustadt plant, solle laut Frauenberger die Modellregion an verschiedenen auseinanderliegenden Standorten umgesetzt werden. „Die Wahlfreiheit der Eltern in dieser Stadt darf nicht beeinträchtig werden“, so Schwarz. „Das Gleiche für alle ist nicht das Beste für jeden. Rot-Grün muss endlich aufwachen und die Stärken der Kinder stärken, statt nach unten nivellieren.“ Deshalb führe auch nichts an mehr Unterstützungspersonal für die Wiener Pflichtschulen vorbei, „und zwar jetzt und nicht irgendwann!“, so Schwarz abschließend.

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