Ornig/NEOS Wien: Bessere Rahmenbedingungen für Innovationsbetriebe

„Vereinzelte Förderungen werden nicht ausreichen"

Wien (OTS) - „Die Wirtschaftsagentur der Stadt Wien unternimmt viele begrüßenswerte Initiativen, etwa um Start-ups zu fördern. Die Stadtregierung sollte aber auch ein Umfeld schaffen, in dem sich Unternehmen gerne ansiedeln. Die Stadt hätte hier großes Potenzial, etwa im Bereich Energie und Mobilität. Gerade große Unternehmen kreieren über die eigenen Angestellten hinaus viele Jobs, denn sie beauftragen Zulieferer und Dienstleistungsfirmen hier vor Ort. Internationale Großunternehmen wie Siemens uns Böhringer Ingelheim nun mit Millionen Euro zu fördern, damit sie ihren Standort in Wien beibehalten, das alleine wird wohl nicht ausreichen“, fordert NEOS-Wien-Wirtschaftssprecher Markus Ornig.

Innovation findet in Unternehmen statt, die Forschung und Entwicklung betreiben. „Für diese Unternehmen attraktiv zu sein, das ist aktive Standortpolitik. Es ist dagegen nicht sinnvoll, die Unternehmen auf der einen Seite durch Förderungen zu finanzieren, die man ihnen in Wahrheit auf der anderen Seite durch die hohe Steuerquote wieder abnimmt. Nicht nur die hohe steuerliche Belastung, auch über 500 Gesetze und Verordnungen nehmen den Unternehmen oft Möglichkeiten, um sich zu entwickeln, Innovationen auszuprobieren. Denn statt sich auf ihr Geschäft zu konzentrieren, schlagen sich vor allem kleinere Betriebe durch den Förder- und Verordnungsdschungel. Das ist der Wiener Wirtschaft langfristig nicht dienlich. Eine aktive lokale Wirtschaftspolitik kann daher nicht nur aus Förderungen bestehen, sondern muss sich auch mit den gesamtheitlichen Rahmenbedingungen befassen. Hier lässt die Stadtpolitik sehr viel Potential liegen“, erklärt Ornig.

„Hierfür braucht es einen konkreten Plan, keine teuren Kampagnen, die im Endeffekt nichts bringen. So stelle ich mir etwa die Frage, was mit vielen groß angekündigten Kampagnen eigentlich passiert ist. Außer einem dürren Internet-Aufritt ward von der 'Made in Vienna'-Kampagne um angekündigte 900.000 Euro dann auch nichts mehr gehört. Es braucht ein Gesamtkonzept, keinen Fleckerlteppich an Maßnahmen, zum Beispiel eine umfassende Deregulierung“, betont Ornig abschließend.

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