Landesrat Wilfing zu „Safer Internet Day“

„Verantwortungsvoller Umgang schon für Kinder wichtig“

St. Pölten (OTS/NLK) - Anlässlich des „Safer Internet Day“ morgen, Dienstag, führen Referenten der Fachstelle für Suchtprävention NÖ das Medienprojekt „Ch@ck your Limits!“ in der HTL Krems durch. Dabei setzen sich rund 130 Schülerinnen und Schüler der sechsten Schulstufe in Workshops mit Chancen und Gefahren von digitalen Medien auseinander.

„In den vergangenen Jahren ist das Internet zum Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Auch Fernseher, Kühlschränke und Musikanlagen sind mittlerweile mit dem Internet verbunden. Unsere Kinder und Jugendlichen wachsen mit all diesen Möglichkeiten bereits auf – daher muss der korrekte Umgang mit den neuen Medien auch Teil der Erziehung sein. Um die digitalen Herausforderungen gut zu bewältigen, braucht es eine sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung sowie die Bereitschaft von Jugendlichen und Erwachsenen, sich mit Neuen Medien auseinanderzusetzen“, informiert Landesrat Mag. Karl Wilfing.

Nach dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet!“ findet am 9. Februar bereits zum 13. Mal der internationale „Safer Internet Day“ statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem „besseren Internet für Kinder und Jugendliche“. Die HTL Krems nimmt den Tag zum Anlass, mit Referenten der Fachstelle für Suchtprävention NÖ den Schüler-Workshop „Ch@ck your Limits!“ durchzuführen. Der Workshop greift Themen wie Internet- und Computerspielsucht auf, widmet sich der Privatsphäre in sozialen Netzwerken und rechtlichen Aspekten zum Thema Cyber-Mobbing.

„Unser gemeinsames Ziel ist die Bewusstseinsbildung rund um den sicheren und eigenverantwortlichen Umgang mit digitalen Medien“, so der diplomierte Sozialarbeiter Manfred Jeitler, Referent der Fachstelle für Suchtprävention NÖ. Eine reflektierte Nutzung, das Hinterfragen der eigenen Konsummotivation, das Wissen über mögliche Risiken und der Umgang damit sind wesentliche Eckpfeiler zur Vermeidung problematischer Internetnutzung.

Bei diesem Lernprozess sind auch die Erwachsenen gefordert, denn „es spielt kaum eine Rolle, ob uns Erwachsenen die Medienentwicklung der letzten Jahre gefällt oder nicht, denn in dieser Welt wachsen Kinder heute auf“, gibt Jeitler zu bedenken und fordert weiter „ein Verständnis für die Lebenswelt unserer Kinder und Jugendlichen zu entwickeln.“ Erwachsene verstehen die Faszination der Jugendlichen für Neue Medien oft nicht und Jugendliche können kaum nachvollziehen, wie es in der Vergangenheit gelungen ist, ohne diese glücklich aufzuwachsen.

Nähere Informationen: Büro LR Wilfing, Florian Liehr, Telefon 02742/9005-12324, e-mail florian.liehr@noel.gv.at.

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