Korosec zu Bank Austria: Übertragung so nicht akzeptabel

Kein Abwälzen der Pensionskosten auf die Allgemeinheit

Wien (OTS) - „Eine Übertragung der Pensionskosten einer Bank auf die Allgemeinheit und damit auf den Steuerzahler ist nicht akzeptabel“, sagte LAbg. Ingrid Korosec. Die Bundesvorsitzende des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes reagierte damit auf die Pläne der Bank Austria, sich ihrer Pensionsverpflichtungen durch eine Übertragung in das ASVG zu entledigen. „Auf diese Weise würde sich die Bank mindestens einige hunderte Millionen Euro, unter Umständen auch mehr als 1 Milliarde Euro zu ersparen“.

Korosec weiter: „Es handelt sich hier um eine Gesetzesbestimmung, die äußerst selten angewandt wurde und für Einzelfälle gedacht ist, durch die insbesondere Bundesbeamten die Möglichkeit eingeräumt wurde, in die gesetzliche Pensionsversicherung zu wechseln. Keinesfalls ist jedenfalls an eine Übertragung von Pensionsansprüchen von 3.300 Personen auf einmal gedacht worden“.

„Experten meinen auch, dass eine solche Vorgangsweise internationalem Recht widerspräche, da eine Bank Begünstigungen in einem sachlich nicht zu rechtfertigenden Ausmaß erhalten würde“, so Korosec weiter. "Unabhängig davon ist aber eine solche Vorgangsweise auch aus politischen Gründen klar abzulehnen“, sagte Korosec.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund, Mag. Michael Schleifer, stv. Generalsekretär, Tel.: (+43)01-40126-424, mschleifer@seniorenbund.at, www.seniorenbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0001