Andrang in KAV Ambulanzen

KAV-MitarbeiterInnen leisten 7 Tage 24 Stunden hervorragende Arbeit

Wien (OTS/RK) -

Diese Meldung wurde korrigiert. Neufassung in Meldung OTS0029 vom 07.02.2016

Der Andrang auf den Kinderambulanzen der Wiener
Gemeindespitäler war am Wochenende bedingt durch die Grippewelle weiterhin hoch, erreichte aber mit Stand Sonntagmittag bei Weitem nicht jenes Ausmaß wie am vergangenen Wochenende, heißt es aus dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV).

An den Kinderambulanzen der Gemeindespitäler waren seit Samstag Früh bis heute Mittag je rund 200 Kinder im Wilhelminenspital, im Kaiser-Franz-Josef-Spital und in der Rudolfstiftung und 250 im Donauspital. An der Kinderambulanz des AKH waren rund 120 Kinder, beim externen Kinderarzt im AKH 94.

Sollte der Andrang ab Sonntag nachmittags ansteigen, ist der KAV auch darauf gut vorbereitet, unter anderem mit zusätzlichem ärztlichen und pflegerischen Personal, Triage bei Anmeldung der PatientInnen, um das Ausmaß ihrer Beschwerden einzuschätzen, und verstärkte Beobachtung des Gesundheitszustands der PatientInnen in den Warteräumen. Am Wochenende sind ca. 350 ÄrztInnen an den Abteilungen des KAV im Dienst.

Viele PatientInnen suchen am Wochenende die Ambulanzen auf, weil es im niedergelassenen Bereich kein und ein nur unzureichendes Angebot gibt. Hier braucht es vor allem am Wochenende ein flexibleres und breiteres Angebot, sowie angepasste Öffnungszeiten unter der Woche, vor allem in den späteren Nachmittagsstunden und an Abenden.

Zu Berichten über die Lage im Donauspital am vergangenen Wochenende stellt der KAV abermals richtig: Es musste niemand 16 Stunden warten, es gab keine „Randale“ unter den Wartenden, keine Tür wurde eingetreten, und der Einsatz der Polizei lief darauf hinaus, einen wartenden Vater zu beruhigen, der sich über lange Wartezeiten aufgeregt hatte. Das Personal in allen Ambulanzen leiste gerade in Zeiten großen Andrangs außerordentlich engagierte Arbeit, alle Patientinnen und Patienten werden sorgfältig versorgt. Dass Grippewellen zu längeren Wartezeiten führen, sei logisch, der KAV sorge durch mehrere Maßnahmen vor. Dass es an Ambulanzen kurzzeitig zu längeren Wartezeiten kommt, wenn schwere Notfälle eintreffen und Not-OPs vorgenommen werden müssen – wie gestern in der Rudolfstiftung – ist in jedem Spital der Welt so.

Betont wird abschließend, dass die KAV ÄrztInnen und die MitarbeiterInnen in der Pflege an 7 Tagen die Woche, 24 Stunden am Tag eine hervorragende Leistung für die Wienerinnen und Wiener erbringen.

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